NetApp AFF A-Serie Unified Data Storage für KI und kritische Workloads

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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NetApp stellt eine neue Generation von AFF-A-Series-Systemen vor. Sie liefern laut NetApp eine sehr hohe Performance und eignen sich damit für alle anspruchsvollen Workloads. Sie kommen auch in KI-Systemen mit Nvidia- und Lenovo-Servern zum Einsatz.

Die neue AFF-A-Serie von NetApp für Unified-Data-Storage besteht aus den drei Modellen AFF A70, A90 und A1K die sich  in der Geschwindigkeit unterscheiden. Sie erreichen laut dem Hersteller bis zu 40 Millionen IOPS und einen Duchsatz von bis zu einem TB/s.(Bild:  NetApp)
Die neue AFF-A-Serie von NetApp für Unified-Data-Storage besteht aus den drei Modellen AFF A70, A90 und A1K die sich in der Geschwindigkeit unterscheiden. Sie erreichen laut dem Hersteller bis zu 40 Millionen IOPS und einen Duchsatz von bis zu einem TB/s.
(Bild: NetApp)

Mit den neuen Systemen der AFF A-Serie baut NetApp das Portfolio an hochperformanten All-Flash-Systemen weiter aus. Die drei Modelle AFF A70, A90 und A1K sollen im Vergleich zu den bisherigen AFF-Systemen eine teilweise verdoppelte Performance liefern und dabei gleichzeitig eine deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Der Hersteller nennt für die Performance Werte von bis zu 40 Millionen IOPS und bis zu einem TB/s beim Durchsatz. Laut NetApp sind die drei neuen Unified-Storage-Systeme so für besonders herausfordernde Workloads wie GenAI, VMware oder Enterprise-Datenbanken gerüstet. Zudem lassen sie sich via Ontap mit den Public Clouds der drei führenden Hyperscaler verbinden.

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AFF A70, AFF A90, and AFF A1K

Die drei neuen AFF-A-Series-Systeme AFF A70, AFF A90, and AFF A1K unterscheiden sich primär in der Performance, also den verwendeten Controllern. Das A70 ist das langsamste Gerät, soll aber bereits doppelt so viele IOPS liefern wie ein NetApp AFF A400. Darüber ordnen sich das AFF A90 und das AFF A1K ein. A70 und A90 sind 4U-Systeme mit bis zu 48 NVMe-SSDs, das AFF A1K besteht aus zwei Base-Units im 2U-Format und einem 2U-Drive-Shelf. Die maximale Raw-Kapazität eines HA-Systems liegt bei allen drei Varianten bei 3,7 PB, lediglich der Einstieg ist mit 68 TB beim A70 niedriger als bei A90 und A1K mit 91 TB in der Minimalkonfiguration. Für die effektive Kapazität verspricht der Hersteller bis zu 15,5 PB bei allen drei Modellen für ein HA-System und für einen Cluster bis zu 185 PB. NetApp garantiert eine Storage-Effizienz von 4:1. Die Verfügbarkeit der Lösungen soll dabei bei bis zu 99.9999 Prozent liegen. „Das umfangreiche Unified-Data-Storage-Portfolio von NetApp, das von On-Premises bis in die Public Cloud reicht, macht es zur bevorzugten Lösung für Unternehmen, die eine robuste Lösung für die anspruchsvollsten Workloads suchen“, erklärt Sandeep Singh, Senior Vice President und General Manager für Enterprise Storage bei NetApp, zu den neuen AFF-A-Systemen. Die höhere Leistung der drei neuen Storage-Systeme soll für die Kunden ein besseres Preis-Leitungs-Verhältnis bringen. NetApp verspricht bis zu 50 Prozent geringere Kosten pro IOPS. Bei der effektiven Kapazität sollen die neuen Modelle um bis zu 35 Prozent günstiger kommen.

Sandeep Singh, Senior Vice President und General Manager für Enterprise Storage bei NetApp.(Bild:  © Jay Watson)
Sandeep Singh, Senior Vice President und General Manager für Enterprise Storage bei NetApp.
(Bild: © Jay Watson)

Die Ontap-Software, die auch auf den AFF-A-Systemen läuft, wird gleichzeitig um neue Funktionen erweitert. Der Hersteller nennt hier als Beispiel FlexCache with Writeback für lokale Kopien von Daten bei verteilten Teams.

Einsatz in KI-Systemen

Die neuen AFF-A-Systeme kommen auch in AIPod-Systemen mit Nvidias DGX-H100-KI-Servern zum Einsatz. Sie können hier laut dem Hersteller das Training und Feintuning von Modellen im Enterprise-Kontext beschleunigen. Gemeinsam mit Lenovo bringt NetApp einen AIPod mit ThinkSystem-Servern für Nvidia OVX als konvergente Lösung. Sie kombiniert Server wie das ThinkSystem SR675V3 mit L40S-GPUs sowie Spectrum-X-Netzwerkkomponenten mit Storage-Systemen von NetApp. Hier steht weniger das Training im Fokus, sondern eher das Inferencing sowie die Optimierung von Sprachmodellen mit Retrieval-Augmented Generation für Anwendungen wie firmeninterne Chatbots, Wissensmanagement oder Objekterkennung. NetApp AIPod mit Lenovo für Nvidia OVX soll ab Sommer dieses Jahres zur Verfügung stehen.

StorageGrid wird aufgefrischt

Das StorageGrid-Portfolio für Object Storage erfährt eine Auffrischung durch neue Modelle mit leistungsstärkerer Hardware. Neu sind das High-Performance-Modell SG6160, das SG5860 mit hoher Kapazität und das SG5812 für den Entry-Level-Markt. Das All-Flash-Modell SGF6112 wird nun mit QLC-SSDs bestückt.

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