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Paketverlust vorbeugen
Private oder Public Clouds erfordern große Paketpuffer, die sich automatisch dem Datenfluss anpassen sowie die Unterstützung unterschiedlichster Protokolle. Damit wird die Leistung erheblich gesteigert, die Paketverluste und die Verzögerungszeit sinken. Nur durch die Optimierung der Speicherverwaltung am Port lässt sich dieses Ziel erreichen.
Anbieter wie Allied Telesis setzen dazu nicht einfach nur auf einen möglichst großen Speicher, da sich daraus negative Auswirkungen auf die Latenzzeiten im Switch ergeben. Gute Switches nutzen stattdessen eine intelligente Logik, die den pro Port benötigten Speicher jeweils in Echtzeit auf die minimale Latenz hin optimiert. Somit lassen sich kritische Datenanwendungen zusammen mit Echtzeitverkehr wie Video oder Telefonie in höchster Qualität übertragen.
Traffic-Optimierung reicht nicht
Ein weiteres Problem vieler Umstellungsprozesse bei Cloud-Installationen ist, dass Traffic-Optimierung allein nicht ausreicht, um den gestiegenen Bandbreitenbedarf zu adressieren. Auch hier sind Investitionen nötig. Historisch gewachsene Rechenzentren benutzen oft eine Vielfalt von unterschiedlichen Verbindungsgeschwindigkeiten, von 100 Megabits pro Sekunde bis zehn Gigabits pro Sekunde (Gbps). Um maximale Leistung zu gewährleisten und gleichzeitig Kosten zu begrenzen, sollten Switches verwendet werden, die eine einfache Migration von niedrigeren zu höheren Bandbreiten ermöglichen.
Heute wird die ausreichende Netzwerkkapazität häufig durch parallele Zehn-Gbps-Verbindungen unter Benutzung von Link Aggregation (LAG) geschaffen. Indem mehrere physikalische Ports zu einem einzigen logischen Port zusammengefasst werden, ist es möglich, alle physikalischen Verbindungen zwischen Server und Netzwerk optimal und gleichmäßig auszulasten. Es kommt also zu einer Vereinfachung der Netzwerkkonfiguration bei vielfacher Bandbreite und ohne zusätzliche Investition. Dabei sind alle Verbindungen aktiv und übertragen Daten, was zu vielfacher Performance führt. Ungenutzte Ressourcen, die nur im Fehlerfall aktiviert werden, lassen sich so vermeiden. Zusätzlich kann bei modernen Switches problemlos Bandbreite im laufenden Betrieb erweitert werden. Dies funktioniert über sogenannte „hot swappable“ Module.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über den Einsatz von Dual-Homed-Servern.
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