Nachfolger gesucht Sony-Deutschland-Chef Manfred Gerdes verlässt den Konzern

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Der bisherige Chef der deutschen Sony-Landesniederlassung, Manfred Gerdes, hat den Konzern verlassen. Die endgültige Nachfolgeregelung ist noch nicht geklärt. Kommissarisch übernimmt Jürgen Schmitz die Verantwortung.

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Manfred Gerdes, bislang Managing Director der Sony Deutschland GmbH, verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung. Bis zur Benennung eines Nachfolgers für den 53-jährigen Manager übernimmt Jürgen Schmitz (43) kommissarisch die Geschäftsführung der Sony Deutschland GmbH. Schmitz ist seit 1994 für Sony tätig. Seit drei Jahren ist er bei Sony Deutschland als Director Finance & Operations sowie als Mitglied des Management Boards beschäftigt.

Manfred Gerdes startete seine Sony-Karriere 1996 als Sales Director in der Sparte Sony Computer Entertainment (SCED). Im Jahre 1997 wurde er zum Managing Director von SCED ernannt. Dort – so wird Gerdes vom Konzern in der Abschiedsmeldung gelobt – »verantwortete er als Senior Vice President die Erreichung der Marktführerschaft des Unternehmens in Deutschland und Österreich«. Im Februar 2005 wurde Gerdes dann zum Managing Director der Sony Deutschland GmbH ernannt. In dieser Funktion führte er erfolgreich die Restrukturierung sowie den Transfer des Firmensitzes von Köln nach Berlin durch. Darüber hinaus gestaltete Gerdes die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.

»Ich danke Manfred Gerdes für seinen Beitrag, den er sowohl für Sony Electronics als auch für Sony Computer Entertainment geleistet hat und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft«, so Fujio Nishida, der als President Sony Europe bisher Gerdes´ Vorgesetzter war.

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