Wirtschaftsspionage, Massenüberwachung, Lösungsszenarien

Snowden im Rückspiegel

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Kommentar: Hartes Ringen um Vertrauen der Kunden

George Orwell schrieb „1984“ als Warnung, nicht als Anleitung. Wobei der Überwachungsapparat der Geheimdienste 2016 anders funktioniert als im Buch. Subtiler und mit weniger Zwangsmaßnahmen. Dafür sind nach Snowden viele Grundannahmen über „sichere Daten“ weggebröckelt.

„Sollen sie doch überwachen – ich habe nichts zu verbergen!“, denken sich viele. Aber spätestens seit offen über das Thema Wirtschaftsspionage debattiert wird, gibt es diese gedankliche Komfortzone im Grunde nicht mehr. Denn die Frage nach dem Wirtschaftsstandort und dem geistigen Eigentum betrifft zumindest indirekt jeden im Lande. Inzwischen wirken Markt-Mechanismen.

Kundenvertrauen ist für ein Unternehmen ein „positives Asset“.
Kundenvertrauen ist für ein Unternehmen ein „positives Asset“.
(Bild: Thomas Reimer_Fotolia.com)

Große US-Firmen machen Druck bei Ihrer Regierung weil sie Wettbewerbsnachteile durch Vertrauensverlust befürchten. Microsoft hat ein pfiffiges Modell entwickelt, bei dem es in Deutschland die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems gegen Aufpreis als Datentreuhänder einsetzt. Doch das kann nicht das Ende vom Lied sein, auch wenn es derzeit keine politische Lösung für das Spionage-Problem zu geben scheint.

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