KI-Gigafactory in Bayern Rechenzentrum von Telekom und Nvidia in München?

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Für rund eine Milliarde Euro wollen Nvidia und die Telekom ein Rechenzentrum in München bauen. Dabei sollen 10.000 Recheneinheiten zum Einsatz kommen. Das bayerische Wirtschaftsministerium hofft dadurch auf Schub für ein noch größeres Projekt.

Die Telekom will zusammen mit Nvidia in München ein Rechenzentrum bauen, das 10.000 Recheneinheiten umfassen soll.(Bild:  Deutsche Telekom AG/Norbert Ittermann)
Die Telekom will zusammen mit Nvidia in München ein Rechenzentrum bauen, das 10.000 Recheneinheiten umfassen soll.
(Bild: Deutsche Telekom AG/Norbert Ittermann)

Gemeinsam mit dem US-Chipkonzern Nvidia will die Telekom ein großes Rechenzentrum in München bauen. Laut bayerischem Wirtschaftsministerium kommen bei dem Projekt in der bayerischen Landeshauptstadt rund 10.000 Recheneinheiten zum Einsatz. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, die sich auf mit der Sache vertraute Personen berief, soll das Datacenter in der bayerischen Landeshauptstadt ein Volumen von rund einer Milliarde Euro haben. Die Telekom äußerte sich auf Anfrage nicht.

„Wir stehen mit der Telekom im Austausch und unterstützen das Projekt in München“, erklärte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). „Im Freistaat wird damit erneut eine erhebliche Summe in Zukunftstechnologien investiert.“

Hoffen auf Gigafactory

Deutschland braucht nach Einschätzung des Digitalverbandes Bitkom viel mehr eigene Rechenzentrums- und Cloud-Kapazitäten, wenn es seine digitale Souveränität stärken und weniger Abhängigkeit von Ländern wie den USA und China will. „Innerhalb Europas verfügt Deutschland über die höchsten Rechenkapazitäten“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst der Deutschen Presse-Agentur im September. Aus internationaler Sicht verliere der Standort Deutschland aber eher an Bedeutung.

Aiwanger hofft, dass das Rechenzentrum „auch die Erfolgschancen unserer Bewerbung für eine KI-Gigafactory in Bayern erhöhen könnte“. Für diese schickt die Staatsregierung die Region Schweinfurt ins Rennen. Bei den Gigafactorys sollen noch einmal sehr viel mehr Prozessoren zum Einsatz kommen.

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