Vorkonfektionierte Konnektivitätslösung von Corning Rechenzentren schneller und nachhaltiger verkabeln

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Mit dem Edge Distribution System (Edge DS) sei es laut Hersteller Corning nicht nur möglich, die Installationszeit für die Serververkabelung deutlich zu verkürzen, die vorkonfektionierte Lösung trage auch dazu bei, die Gesamtkosten zu senken und den CO₂-Fußabdruck zu verkleinern.

Corning habe Edge DS entwickelt, um die ständig wachsende Nachfrage nach Datenverarbeitung in der Cloud zu befriedigen.(Bild:  Corning)
Corning habe Edge DS entwickelt, um die ständig wachsende Nachfrage nach Datenverarbeitung in der Cloud zu befriedigen.
(Bild: Corning)

Viele Rechenzentren müssen erweitert werden, um die zunehmenden Datenströme zu verarbeiten, insbesondere da maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz in immer mehr Branchen zum Einsatz kommen. Hier setzt Corning mit seinem Edge Distribution System (Edge DS) an. Es sei:

  • Schneller: Mit Edge DS könnten Betreiber ihre Kapazitäten schnell erweitern, da die Lösung Dutzende von Patchkabeln in einer einzigen Komponente zusammenfasst. Dies beschleunige den Installationsprozess um 70 Prozent, mache ihn sicherer und verringere die Inanspruchnahme qualifizierter Fachkräfte. Durch die schnellere Kapazitätserweiterung würden auch die Gesamtkosten für die Installation gesenkt. Zudem ließen sich Umsätze in kürzerer Zeit realisieren.
  • Nachhaltiger: Betreiber könnten ihre physischen Netzwerke von den Leaf-Switches bis hin zu Top-of-Rack-Switches umgestalten. Dadurch werde der Einsatz von Metall und Kunststoff minimiert und der CO₂-Fußabdruck der optischen Verbindungen verringert. Darüber hinaus führe die Konsolidierung aller Patchkabel in einer einzigen Komponente zu deutlich weniger Kabeltrassen und Produktverpackungen. Insgesamt könne durch die Konsolidierung von Kabeln sowie die Minimierung von Material und Verpackung der Kohlenstoffausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um bis zu 55 Prozent gesenkt werden.
  • Individuell anpassbar: Corning stelle Betreibern virtuelle Konfigurationswerkzeuge und einen regional ansässigen technischen Support zur Verfügung, um das System an die gewünschte Anzahl von Glasfasern, die Anzahl von Abzweigpunkten und das Steckgesicht anzupassen.

Corning zufolge hätten erste Einsätze in großen Rechenzentren in den USA, Europa und Asien gezeigt, dass das System die Gesamtkosten um bis zu 20 Prozent senken kann.

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