Business Scout TFT-Displays Public Displays top, bei Desktop flop
Die Experten rechnen mit steigenden Gerätepreisen und einem Nachfragerückgang von Computer-Bildschirmen. Höhere Absatzzahlen und gute Gewinne versprechen dagegen Public Displays im Wachstumsmarkt Digital Signage.
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Die freundliche Frage der Verkäuferin „Haben Sie sonst noch einen Wunsch?“ zwingt zu einem kurzen Blick auf den Einkaufszettel, der seine Schuldigkeit jedoch bereits getan hat. Doch vielleicht verleitet noch das eine oder andere Sonderangebot zum Kauf? Wo früher zitronengelbe und signalrote Pappschilder über Schnäppchen informierten, liefern große Flachbildschirme im Digital-Signage-Einsatz heute ein schönes Produktbild zusammen mit interessanten Video-Clips über Zubereitung und Serviervorschläge. Selbst schuld, wer die günstige Gelegenheit nicht ergreift und einkauft.
„Groß“-artige Lösung
Marktstudien zufolge wird die Nachfrage nach einzelnen Bildschirmen und Video-Wänden stark steigen. Analysten von Goldmedia und Screen Digest beispielsweise prognostizieren, dass sich der Umsatz mit digitalen Informationen von 2008 bis 2012 nahezu verdreifachen und in Europa auf über 630 Millionen Euro ansteigen wird. Dies entspräche einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 29 Prozent. Dazu kommen gute Margen für Displays und Applikationen, die ebenfalls zur hohen Attraktivität dieses Geschäftsmodells beitragen. Die Studie besagt weiterhin, dass rund ein Drittel der Bildschirme heute am Point of Sale eingesetzt wird. Etwa 26 Prozent der Geräte befinden sich im Verkehrs- und 15 Prozent im Freizeitbereich. Im Gastgewerbe und im Outdoor-Segment sind sieben beziehungsweise vier Prozent aller Installationen zu finden. Nach Ansicht von Experten haben diese Bereiche auch das größte Potenzial von allen.
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