Europäische Fachmesse IT-Security Positiver Rückblick auf die it-sa 2024

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Nachwehen der Corona-Pandemie, verhaltene Wirtschaftslage, Unternehmen auf Sparkurs: Noch vor einem Jahr waren sich Aussteller nicht sicher, wie sich die it-sa entwickeln würde. 2024 nun die durchaus positive Bilanz: 25.830 Besucher und 897 Aussteller.

Ein Besucherplus von einem Drittel gegenüber dem Vorjahr, darunter eine höhere Zuwachsrate aus dem Ausland, zeigt die Bedeutung der it-sa Expo&Congress in Nürnberg.(Bild:  NürnbergMesse / Thomas Geiger)
Ein Besucherplus von einem Drittel gegenüber dem Vorjahr, darunter eine höhere Zuwachsrate aus dem Ausland, zeigt die Bedeutung der it-sa Expo&Congress in Nürnberg.
(Bild: NürnbergMesse / Thomas Geiger)

Dass die it-sa als führende Veranstaltung für IT-Sicherheit gilt, unterstreicht die Besucherzahl, die laut den Pressesprechern um 33 Prozent gestiegen ist. Und auch sonst soll sie von Rekorden geprägt sein: Mehr Aussteller und eine höhere Auslandsbeteiligung sollen zum Erfolg der Messe in diesem Jahr beigetragen haben.

25.830 Fachbesucher haben die it-sa 2024 in Nürnberg besucht. Im letzten Jahr waren es 19.449. Außerdem gewinnt die Fachmesse international an größerer Bedeutung: Die Besucher kamen aus 65 Ländern, wohingegen es 2023 noch 55 Länder waren. Auch die Ausstellerzahl wuchs von 795 im Jahr 2023 auf 897 in diesem Jahr.

„Die it-sa Expo&Congress baut damit ihre Position als wichtigster Treffpunkt für den persönlichen Austausch unter IT-Sicherheitsexperten weiter aus und stellt die Weichen für mehr Sicherheit in der digitalen Welt“, erklärt Frank Venjakob, Executive Director it-sa.

Kernthemen und Prominenz

Auch Vertreter von Cybersicherheits-Behörden europaweit trafen auf der it-sa zusammen. Daneben waren Vertreter aus dem Bundesministerium des Innern und für Heimat, aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Bundesverband IT-Sicherheit (TeleTrusT) sowie Bitkom vor Ort. Sie widmeten sich unter anderem einem der aktuell zentralen Themen in der Sicherheitsbranche: NIS2. So wurden Fragen zur Regulierung, beispielsweise die Anforderungen durch NIS2, beleuchtet und technische Lösungen vorgestellt.

Dabei sollte „IT-Sicherheit als eigener Verantwortungsbereich auf C-Level-Ebene verankert sein“, so der österreichische Manager und Politiker (SPÖ) Peter Hacker. Tatsächlich sei dies aber nur in vier Prozent der Unternehmen im DACH-Raum der Fall. Durch die Darstellung konkreter Risiken, so Hacker, würden Unternehmenslenker die Gefahren und damit auch das Potenzial von Investitionen in die IT-Sicherheit für den Schutz des Unternehmens erkennen.

Mehr zur it-sa Expo&Congress in Nürnberg finden Sie hier. Die Messe findet im Jahr 2025 vom 7. bis 9. Oktober statt. Bis dahin gibt es aktuelle Infos rund um IT-Security, Forenbeiträge und Aufzeichnungen auf der Digitalplattform it-sa 365.

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