Flexible Arbeitsmodelle verbessern mentale Gesundheit Pipedrive-Report sieht kleine Unternehmen bei KI vorn

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Wie der aktuelle „State of Sales and Marketing Report“ von Pipedrive zeigt, nehmen Kleinunternehmer mittlerweile eine KI-Vorreiterrolle ein. Zudem belegen die Ergebnisse, dass sich flexible Arbeitsmodelle positiv auf die mentale Gesundheit auswirken.

Der KI-Einsatz wird immer alltäglicher. Laut des "State of Sales and Marketing Report 2024" von Pipedrive sind hierbei vor allem kleine Unternehmen führend. (Bild:  Pipedrive)
Der KI-Einsatz wird immer alltäglicher. Laut des "State of Sales and Marketing Report 2024" von Pipedrive sind hierbei vor allem kleine Unternehmen führend.
(Bild: Pipedrive)

Die Reports der vergangenen Jahre zeigten, dass im Vertrieb noch Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung herrschte. Diese Lücke wird in Deutschland nun geschlossen: Drei Viertel (75 Prozent) der hiesigen Unternehmen haben ihre Prozesse überholt und mindestens eine neue Technologie oder einen neuen Prozess eingeführt. Hinsichtlich KI haben vor allem Kleinst- und Kleinunternehmen die Nase vorn, wie die Ergebnisse zeigen. So nutzen 42 Prozent der deutschen Firmen mit höchstens zehn Mitarbeitern Künstliche Intelligenz (KI), während dies in Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern bei 23 Prozent der Fall ist. Insgesamt setzt ein gutes Drittel (35 Prozent) der Befragten bereits KI-Tools ein.

Weitere Ergebnisse zeigen unter anderem, dass der größte Teil (87 Prozent) aller Vertriebsabteilungen CRM-Software zum Tracking ihrer Aktivitäten nutzt. KI (54 Prozent) gilt gegenüber Social Selling (37 Prozent) als entscheidender Veränderungsfaktor für künftige Vertriebsstrategien. Trotz der hohen Automatisierungspotenziale in Vertrieb und Marketing blicken 76 Prozent der Befragten positiv in die Zukunft. Sie gehen davon aus, dass KI als Unterstützung dienen wird. Nur acht Prozent fürchten, dass der KI-Einsatz ihre Teamgröße reduzieren könnte. Dies liegt vor allem daran, dass gewisse Bereiche von der KI unberührt bleiben. Dazu zählen etwa der Aufbau von Beziehungen zu Kunden und Partnern (59 Prozent), Verkaufstätigkeiten (34 Prozent) und Team-Management (33 Prozent).

Gute Work-Life-Balance trotz Überstunden

Der Report behandelte auch den Arbeitsalltag: So gaben 80 Prozent der deutschen Vertriebs- und Marketingexperten an, dass sich ihre mentale Gesundheit durch den Einsatz flexibler Arbeitsmodelle verbessert hat. Gleichzeitig gab aber über die Hälfte (54 Prozent) der Befragten an, zwischen fünf und zehn Überstunden wöchentlich zu leisten. Dennoch sorgt Flexibilität bei 80 Prozent der Vertriebler und Marketeers für erhöhte Leistungsfähigkeit: Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) gaben an, ihre Ziele „meistens“ oder „immer“ zu erreichen. Damit liegt dieser Wert 16 Prozent über den entsprechenden Ergebnissen des vergangenen Jahres.

Für den „State of Sales and Marketing Report 2024“ befragte der CRM-Spezialist Pipedrive weltweit 948 Vertriebs- und Marketingexperten verschiedener Hierarchiestufen. Als Schlüsselfaktor für die positive Work-Life-Balance trotz verbreiteter Überstunden gelten Möglichkeiten für Remote Work (78 Prozent), flexible Arbeitszeiten (72 Prozent) sowie regelmäßiges Teambuilding oder Team-Events (36 Prozent).

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