High Security für die eMail-Kommunikation PGP-Lösung vereinfacht Verschlüsselung bei der Diehl Informatik
Um den eMail-Verkehr wirklich sicher zu gestalten, entschloss sich die Diehl Informatik, eine effiziente Verschlüsselungsplattform einzuführen.
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Für die Diehl Informatik, eine Tochter der Diehl-Gruppe, ist die eMail-Sicherheit unternehmenskritisch. Zur Absicherung der externen eMail-Kommunikation setzte das Unternehmen seit 2002 ein Add-on für seine Domino-Server ein, da sich die ursprünglich integrierte Verschlüsselung von Lotus Notes zwar zur internen Kommunikation nutzen ließ, diese beim eMail-Austausch mit Partnerunternehmen aber Kompatibilitätsprobleme verursachte. Im Laufe der Jahre erwies sich aber auch die Add-on-Lösung als ineffizient. So erlaubte ihr Schlüsselmanagement nur die Vergabe von einem Schlüssel pro Domain und nicht, wie es sein sollte, von einem Schlüssel pro Empfänger. Dies brachte einen regelmäßigen Mehraufwand, der den Betrieb des Verschlüsselungssystems unnötig verteuerte.
Entlastender Wechsel
Harald März, IT-Systemconsultant von Diehl Informatik, übernahm das Projekt, die bisherige Verschlüsselungslösung zu ersetzen. Die neue Technologie sollte neben einem größeren Funktionsumfang auch eine einfachere Bedienung und damit niedrigere Betriebskosten aufweisen. Nach dem Vergleich mehrerer Verschlüsselungsprodukte fiel die Entscheidung für eine Lösung von PGP. Da März plante, die native Notes-Verschlüsselung weiter für interne eMails einzusetzen, war die Kompatibilität zur Lotus-Umgebung entscheidend. Im Gegensatz zu anderen Lösungen war es bei der PGP-Lösung nicht nötig, die Notes-Templates auf jedem einzelnen System anzupassen, was eine deutliche Arbeitsentlastung versprach. »Zudem war die PGP-Lösung die einzige, die sich in das LDAP-Directory von Notes integrieren ließ, was das Management deutlich vereinfacht«, führt März aus.
Auch das Schlüsselmanagement sprach für PGP: Der Keyserver erstellt automatisch einen Schlüssel pro Anwender und sorgt für die Kompatibilität mit anderen standardbasierten Lösungen. Zusätzlich erlaubt der Additional Decryption Key (ADK), einen Unternehmensschlüssel in Verbindung mit den normalen Schlüsseln der User zu nutzen, um den Zugriff auf verschlüsselte Daten auch dann zu gewähren, wenn der Schüssel des Benutzers nicht mehr verfügbar ist. »PGP war der einzige Anbieter, der uns so eine Funktionalität bot«, berichtet März. »Damit stellen wir sicher, dass keine wichtigen Inhalte verloren gehen.«
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