Stellenabbau in der Tech-Branche PC-Hersteller Dell streicht 6.650 Jobs

Von dpa 1 min Lesedauer

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Die Entlassungswelle in der Tech-Branche reißt nicht ab. Nach Unternehmen wie Amazon, HP, IBM, Microsoft, SAP oder Salesforce hat auch Dell angekündigt, massiv Stellen zu streichen. Der IT-Riese reagiert damit auf die stark gesunkene Nachfrage nach Computern.

Die Entlassungswelle in der Tech-Branche reißt nicht ab. Auch Dell hat angekündigt, rund 6.650 Stellen zu streichen, das entspricht 5 Prozent der weltweiten Beschäftigten.(Bild:  Dell)
Die Entlassungswelle in der Tech-Branche reißt nicht ab. Auch Dell hat angekündigt, rund 6.650 Stellen zu streichen, das entspricht 5 Prozent der weltweiten Beschäftigten.
(Bild: Dell)

Der amerikanische PC-Hersteller Dell will angesichts der Schwäche auf dem PC-Markt Tausende Stellen streichen. Er reiht sich damit in die Entlassungswelle bei Tech-Firmen ein. Einer internen Nachricht von Top-Manager Jeff Clarke zufolge sieht sich das Unternehmen Marktbedingungen gegenüber, die sich weiter verschlechtern und eine unsichere Zukunft mit sich brächten. Der Konzern mit Sitz im texanischen Round Rock bestätigte am Montag der Nachrichtenagentur Bloomberg, der Clarkes interne Mitteilung vorliegt, dass es sich bei der Kürzung der angestrebten 6.650 Stellen um rund 5 Prozent der weltweiten Beschäftigten handle. Clarke schrieb in der Mitteilung, bislang eingeleitete Sparmaßnahmen wie Reisebeschränkungen reichten nicht mehr aus.

Nach dem Boom in der Pandemie haben Verbraucher ihre Nachfrage nach Technologie-Hardware wie Smartphones und Laptops deutlich reduziert. Die hohe Inflation und unsichere wirtschaftliche Aussichten trüben die Kauflaune. Laut dem Marktforscher IDC hat Dell in den letzten drei Monaten des Vorjahres 37 Prozent weniger Computer ausgeliefert als im gleichen Zeitraum 2021. Dell macht gut die Hälfte seines Umsatzes mit PCs.

Rivalen wie HP Inc Inc. und IBM haben zuletzt ebenfalls angekündigt, Tausende Mitarbeiter loswerden zu wollen. Bei HP sollen bis zu 6.000 Jobs wegfallen, bei IBM rund 3.900. Auch bei US-Softwarekonzernen gibt es eine Kündigungswelle, nachdem sie das Personal während der Pandemie stark aufgestockt hatten.

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