Executive Summit 2012 Pardigmenwechsel in der IT und wo das Geschäft für Systemhäuser liegt

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Michael Guschlbauer, Vorstand von Bechtle und Uwe Brand, Geschäftsführer von Raber & Märcker, ließen den Summit Revue passieren. Zudem sprachen die Firmen-Chefs über das Potenzial für IT-Dienstleister.

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Michael Guschlbauer, Vorstand bei Bechtle
Michael Guschlbauer, Vorstand bei Bechtle

ITB: Was nehmen Sie von diesem Executive Summit mit?

Brand: Ich nehme eine Menge guter Gespräche und Anregungen mit, insbesondere auf das Thema Personal bezogen. Mir hat der Vortrag von Professor Wottawa sehr gut gefallen, da er so praxisnah war. Zudem hat er Denkanstöße gegeben. Auch die Überlegung IT mehr in den Vordergrund zu stellen, um so die Fachkräfte von morgen dafür zu interessieren, fand ich gut.

Guschlbauer: Wir sind aktuell in einem Paradigmenwechsel in der IT und ich fand, die verschiedenen Blickwinkel auf der Veranstaltung sehr schön beleuchtet. Einmal aus Sicht der Mitarbeiter, einmal von Kundenseite, hinzu kommen die verschiedenen Branchensichten und der Blick auf Prozesse.

Brand: Ich möchte gerne noch etwas ergänzen: Durch die Gespräche mit den anderen Teilnehmer und die Vorträge der Keynote-Speacker werde ich auch darin bestätigt, dass wir als prozessorientiertes Haus auf dem richtigen Weg sind. Alle reden über Prozesse und wir arbeiten bereits damit.

ITB: Heuer stand ja weniger die Technologie an sich im Vordergrund, stattdessen ging es um die Vertikals: Healthcare, Government und Automobil. Wo sehen Sie als IT-Dienstleister hier Ihre Chance?

Guschlbauer: Die Bedarfslage bei den Verticals ist interessant: Was wird aus den neuen Möglichkeiten gemacht und wo ergeben sich Mehrwerte? Allerdings ist Bechtle infrastrukturorientiert. Und zwar ohne entsprechenden Branchenfokus.

Brand: Für unseren Infrastruktur-Bereich gilt das Gleiche, was Herr Guschlbauer gerade gesagt hat. Allerdings stellt sich Raber & Märcker im Prozess-Bereich brachenorientiert auf. Hier wollen wir mehr Kenntnisse über die einzelnen Branchen gewinnen, um unseren Kunden Mehrwerte bieten zu können.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Brand und Guschelbauer dem Fachkräftemangel begegnen und was sie über eine „Cloud Made in Germany“ denken.

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