KI.NRW NRW startet KI-Projekt für den Handel

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

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Das neue Flagship der Kompetenzplattform KI.NRW soll KI-Anwendungsmöglichkeiten für den Handel identifizieren. Das Land NRW will das neue Projekt „KI-Navi für den Handel“ mit 2,2 Millionen Euro fördern. Gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen lägen noch viele Potenziale.

In NRW will man KMU die KI-Berührungsängste mit praktischen Use Cases nehmen.(Bild:  Александр Марченко - stock.adobe.com)
In NRW will man KMU die KI-Berührungsängste mit praktischen Use Cases nehmen.
(Bild: Александр Марченко - stock.adobe.com)

Um Unternehmen von dem Einsatz Künstlicher Intelligenz zu überzeugen, braucht es überzeugende und pragmatische Anwendungsbeispiele. Das neue KI.NRW-Flagship-Projekt zielt darauf ab, den Einsatz von KI-Lösungen zu beschleunigen und den Zugang zu dieser Technologie zu erleichtern. Die Priorität der Projektbeteiligten besteht darin, alle Mitarbeiter durch Informations- und Schulungsmaßnahmen einzubeziehen, um die erfolgreiche Einführung und Akzeptanz von KI zu fördern: „Das Potenzial Künstlicher Intelligenz im Einzelhandel ist enorm. Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten über das Projekt die Möglichkeit, unmittelbar von zukunftsweisenden, anwendungsorientierten Ergebnissen der KI-Forschung zu profitieren“, sagt die nordrheinwestfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Als Schirmherrin nimmt die Kompetenzplattform für Künstliche Intelligenz Nordrhein-Westfalen das Projekt in ihre Flagship-Initiative auf.

KI-Navi für KMU

Unter dem Titel „KI-Navi für den Handel“ soll das neue Projekt vor allem KMU im Einzelhandel überzeugen, Künstliche Intelligenz mutiger einzusetzen. Auch in anderen KI.NRW-Flagship-Projekten aus unterschiedlichen Branchen wie Mobilität, Produktion und Gesundheit leisten für ihre jeweiligen Bereiche Überzeugungsarbeit. Bei den KI.NRW-Flagships handelt es sich um anwendungsbezogene KI-Leuchtturmprojekte in Einzel- und Verbundvorhaben, die vom Land NRW gefördert werden.

„Lieferketten der Zukunft werden mehr und mehr in Echtzeit gesteuert und sind zukünftig ohne den Einsatz von KI kaum mehr vorstellbar. KI wiederum kann überall dort seine Stärken ausspielen, wo es eine starke Daten- und Knowhow-Basis gibt“, erklärt Conrad von Bonin, Geschäftsführer vom European EPC Competence Center, das ebenfalls Teil des Konsortiums des neuen Handels-Flagships ist. Ergänzt wird das Konsortium von der Gmvteam (Konsortialführung) und dem Handelsverband NRW.

Förderbescheidübergabe für das Projekt KI-Navi für den Handel mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur(Bild:  MWIKE NRW)
Förderbescheidübergabe für das Projekt KI-Navi für den Handel mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur
(Bild: MWIKE NRW)

Über KI.NRW

Die Initiative KI.NRW existiert seit 2018 und hat das Ziel, Nordrhein-Westfalen als Standort für angewandte Künstliche Intelligenz sowohl national als auch international zu etablieren. Als zentrale Organisation des Landes im Bereich KI soll KI.NRW Forschung, Innovation und Unternehmertum vereinen. Ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, den Transfer von KI-Forschungsergebnissen in die Wirtschaft zu beschleunigen, die Region zu einem Zentrum für KI-Qualifizierung zu entwickeln und gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Die Initiative legt großen Wert darauf, ethische Grundsätze bei der Entwicklung von KI zu berücksichtigen und stellt die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund. KI.NRW wird durch die Landesministerien MWIKE und MKW unterstützt.

Zu den Flagship-Initiativen
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