Vertriebspartnerschaft für die Fertigung mit 5G Neues Ortungssystem von Telekom und Trumpf

Von Lucas Schmidt 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft führen die Telekom, T-Systems und Trumpf das Ortungssystem Real-Time Locating System (RTLS) in den Markt ein. Durch die Lösung soll die Position mobiler Objekte in Echtzeit verfolgt werden können.

Durch das von Telekom und Trumpf realsierte Ortunsgssystem RTLS lassen sich Objekte in Echtzeit lokalisieren. Das bringt Kosteneinsparungen für Unternehmen aus den Bereichen Produktion und Logistik mit sich. (Bild:  KI-generiert / Midjourney)
Durch das von Telekom und Trumpf realsierte Ortunsgssystem RTLS lassen sich Objekte in Echtzeit lokalisieren. Das bringt Kosteneinsparungen für Unternehmen aus den Bereichen Produktion und Logistik mit sich.
(Bild: KI-generiert / Midjourney)

Um die Markteinführung des Ortungssystems Real-Time Locating System (RTLS) zu vereinfachen, schließen Telekom Deutschland, T-Systems und Trumpf eine Vertriebspartnerschaft. Die von Trumpf entwickelte Lösung ermöglicht die Positionsverfolgung mobiler Objekte, beispielsweise von Transportsystemen oder Transportbehältern.

Die Lösung setzt auf die Ultra-Wideband-Technologie (UWB), die eine präzise Positionierung auf bis zu 10 bis 30 Zentimeter im Innen- und Außenbereich möglich macht. Dafür kommunizieren fest installierte Empfänger, auch Satelliten genannt, mit mobilen Sendern oder Tags. Die übermittelten Positionsdaten werden folgend von einer leistungsfähigen Software verarbeitet. Kundenanwendungen können dann über standardisierte Schnittstellen auf diese Daten zugreifen und sie entsprechend nutzen. Die Integration in die Kundenanwendungen stellt T-Systems auf einer Edge-Cloud bereit. Zusätzlich kann die Übertragung sowohl über das öffentliche 5G-Netz, als auch über 5G-Campus-Netze erfolgen, was die bisher notwendige LAN-Verkabelung der UWB-Satelliten obsolet macht.

Die, durch die Telekom und Trumpf gemeinsam realisierte Lösung, basiert auf dem Standard „omlox“. Dieser Standard ermöglicht die Kombination und den Einsatz von Endgeräten unterschiedlicher Hersteller. Die Kunden profitieren so von mehr Flexibilität und Kosteneinsparungen. Darüber hinaus sollen Kunden mit der Lösung weitere Produktivitätssteigerungen realisieren können. Demnach ermöglicht die Fähigkeit Objekte und Ressourcen in Echtzeit lokalisieren zu können, die Automatisierung und Steuerung von Prozessen, eine höhere Transparenz, mehr Sicherheit und eine präzisere Planung. Weiter können in der Fertigungsindustrie laut Telekom Materialflüsse optimiert und Engpässe reduziert werden. In der Logistik verbessert die Lösung die Genauigkeit der Sendungsverfolgung und ermöglicht eine schnellere Reaktion auf Veränderungen im Lieferkettenmanagement. Auch im Gesundheitswesen unterstützt die Echtzeitortung die Verwaltung von medizinischen Geräten oder die Optimierung der Ressourcennutzung.

Im Gesamtbild der Digitalisierung ist die Lokalisierung in Echtzeit ein entscheidendes Element.

Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden bei Telekom Deutschland

Nachdem eine vorangegangene Marktstudie den Bedarf einer auf offenen Standards basierenden Tracking-Lösung aufgezeigt hat, testete ein Automobilhersteller und ein Zulieferer bereits die Lösung. Auch Trumpf selbst nutzt die Lösung schon in eigenen Werken und die Installation im Werk in Ditzingen kann zudem von Besuchern besichtigt werden.

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