Partnerschaft Neue Initiative entwickelt KI-Gütesiegel

Quelle: Fraunhofer IAIS 1 min Lesedauer

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Der Markt rund um Künstliche Intelligenz (KI) ist bisher kaum reguliert. Vertreter aus Forschung und Wirtschaft wollen nun mit einem Gütesiegel einen Vorstoß wagen, um qualitativ hochwertige und sichere Produkte auszuzeichnen.

Bei anderen Produkten international geschätzt: das Label „Made in Germany“.(Bild:  bht2000 - stock.adobe.com)
Bei anderen Produkten international geschätzt: das Label „Made in Germany“.
(Bild: bht2000 - stock.adobe.com)

Mehrere Partner haben die Initiative „Mission KI“ gestartet. Laut einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS wollen die Partner ein freiwilliges Gütesiegel für Künstliche Intelligenz etablieren. Dafür sollen KI-Qualitäts- und Prüfstandards entwickelt werden. Ziel ist das Label „AI Made in Germany“, von dem sich die Partner einen Wettbewerbsvorteil versprechen.

Die Initiative wird neben dem Fraunhofer IAIS vom AI Quality & Testing Hub, Certif AI, PwC Deutschland, dem TÜV AI Lab sowie dem VDE unterstützt. „Mission KI tritt an, um Voraussetzungen und Wachstumschancen für ein KI-Ökosystem des Vertrauens und der Exzellenz in Deutschland und Europa zu schaffen. Das Ergebnis muss nutzbar, verhältnismäßig und anpassungsfähig sein“, sagt Manfred Rauhmeier, Geschäftsführer der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech). Außerdem sei es für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wichtig, dass KI-Systeme nachweisbar transparent und verlässlich entwickelt wurden.

Die Partner erhoffen sich durch das Gütesiegel faire und vergleichbare Marktbedingungen. Im besten Fall verkürzt sich die Time-to-Market für digitale Innovationen, heißt es weiter. Das Siegel könne auch die Sicherheit für private und industrielle Anwender erhöhen sowie Mindestanforderungen und Marktstandards etablieren.

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