Compliance, Governance und Kostenersparnis: In IAM steckt mehr

Mit Zugangskontrollen die Geschäftsprozesse optimieren

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Es geht auch einfacher

Das Gesamtprojekt IAM hat sowohl eine organisatorische als auch eine technische Seite. „Administratoren und Mitarbeiter müssen mit den neuen Verfahrensweisen vertraut gemacht werden. In welchen Abteilungen und mit welchen Modulen man beginnen sollte, fördert eine Top-Down-Analyse ausgehend vom Geschäftsprozess-Soll zutage“, informiert Bernd Redecker, Head of Security Solutions, Professional Services bei Wincor Nixdorf. Hierzu gehören die genaue Gegenüberstellung von Investitionen und Aufwänden und die über IAM erreichbaren Einsparungen. Redecker sieht in der Etablierung eines unternehmensweiten, standardkonformen LDAP-Verzeichnisses den Start eines gelungenen IAM-Vorhabens. „Es bildet den Hort für sämtliche Einträge wie Namen, Zugehörigkeiten, Rechte, Gruppenrechte, Rollen und workflow-steuernde Attribute.“

Die Zentralisierung des Identitäten-, des Rechte- und Rollen-Managements würden in der Regel die nächsten IAM-Umsetzungsmodule sein. Redecker: „An der Nahtstelle zwischen den Identitäten und Zugriffen kann das Unternehmen die Vorzüge von Single Sign-on ausschöpfen, bevor sich Compliance mit der Integration des Auditing- und Reporting-Moduls in die IAM-Workflows passgenau zu den optimierten Geschäftsprozessen anschließt.“ Mit der modularen Gestaltung des IAM-Sets kann es sich auch lohnen, mit dem Single-Sign-on-Modul zu starten, wenn es sich als besonders rentabel erweist.

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