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Effiziente Umsetzung
Diesen Fragen ist die Secaron AG nachgegangen. Letztlich müssen die Prozesse zur jeweiligen Klinik passen, in der sie gelebt werden und aus diesem Grund wird es den Prozess schlechthin nicht geben. Nichtsdestotrotz kann man sich an Best-Practice-Ansätzen orientieren.
Von der Norm wird unter anderem die Analyse, Bewertung und aktive Steuerung von Risiken gefordert. Wird dies für jedes Medizinprodukt einer Klinik jeweils individuell durchgeführt, ist dies mit erheblichem Aufwand verbunden. Aus diesem Grund sieht der Best-Practice-Ansatz zunächst eine standardisierte Erstrisiko-Bewertung vor, um damit eine Priorisierung innerhalb des Risikomanagements und eine Reduzierung des Aufwands zu erreichen.
Hierfür wurden insgesamt drei Fragebögen entwickelt, die entweder durch den Hersteller oder den Projektleiter der Klinik ausgefüllt werden müssen. Damit kann mit geringem Aufwand für alle Beteiligten festgestellt werden, ob von dem Medizinprodukt überhaupt ein erhöhtes Risiko ausgehen kann oder ob einige wenige Standardmaßnahmen für den Betrieb ausreichen. Die Kriterien für diese Entscheidung sind dabei beispielsweise:
- Wurden beim Hersteller gewisse Normen eingehalten (Fragebogen Hersteller)?
- Welche Schnittstellen hat das Medizinprodukt und wie wichtig sind die Informationen beispielsweise für die Behandlung eines Patienten (Fragebogen Komplexität der Umgebung)?
- Wie erfolgt die regelmäßige Aktualisierung des Betriebssystems (Fragebogen Netzwerksicherheit)?
Für den Fall, dass aus allen Fragebögen hervorgeht, dass kein erhöhtes Risiko zu erwarten ist, muss der Projektleiter lediglich bestätigen, dass gewisse Standardmaßnahmen für einen sicheren Betrieb umgesetzt wurden (schlanker Prozess). Andernfalls werden im Rahmen von Workshops die mit dem Betrieb des Medizinprodukts verbundenen Risiken identifiziert und bewertet und es werden gegebenenfalls Maßnahmen zu deren Reduktion erarbeitet (detaillierter Prozess).
Doch wie sieht es nun mit der Frage nach dem Aufwand im Alltag aus? Wie in jedem Prozess gibt es auch hier viele Routinetätigkeiten, die weitgehend standardisiert und automatisiert werden können. Dazu zählen beispielsweise der Versand und die Auswertung der Fragbögen, das Nachhalten von Terminen (zum Beispiel Ausfüllen der Fragebögen oder der Umsetzung von Maßnahmen) und nicht zuletzt das Reporting aus den einzelnen Prozessen zur Steuerung des Risikomanagements.
Eine Beispiellösung und einen Ausblick finden Sie auf der nächsten Seite.
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