Studie zum Thema KI Knapp die Hälfte der Angestellten arbeiten noch ohne KI

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz ist zwar in aller Munde, wird aber in der Realität noch viel zu selten eingesetzt. Wie wenig die deutsche Wirtschaft das Potenzial Künstlicher Intelligenz nutzt, zeigt auch die neue G-Data-Studie auf.

Die Studie "Cybersicherheit in Zahlen" zeigt auf, in wie weit KI in deutschen Unternehmen genutzt wird.(Bild:  G DATA CyberDefense AG)
Die Studie "Cybersicherheit in Zahlen" zeigt auf, in wie weit KI in deutschen Unternehmen genutzt wird.
(Bild: G DATA CyberDefense AG)

Für die tägliche Arbeit nutzen nur 46 Prozent der deutschen Arbeitnehmenden Künstliche Intelligenzwie ChatGPT oder DeepL. Das zeigt die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G Data CyberDefense, Statista und Brand eins.

Dabei bietet der Einsatz von KI für Unternehmen viele Möglichkeiten, um Prozesse zu automatisieren und dadurch Kosten einzusparen. Schon jetzt glauben mehr als die Hälfte der Befragten, dass KI in den kommenden fünf Jahren bis zu einem Viertel ihrer täglichen Arbeit übernehmen wird.

Nur ein Fünftel nutzt offene KI-Anwendung

KI-Systeme sind aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Als Beispiele für den Einsatz Künstlicher Intelligenz können Automatisierte Datenanalysen und Übersetzungen in andere Sprachen genannt werden. Allerdings ist diese Entwicklung noch längst nicht bei allen Angestellten angekommen. Nur jeder fünfte Arbeitnehmende nutzt eine offene Anwendung, unter anderem Perplexity oder ChatGPT. 11 Prozent der Befragten setzen bei der Arbeit auf firmeninterne KI-Lösungen und ein Sechstel arbeitet sowohl mit offenen als auch mit internen Systemen.

Laut der G-Data Studie arbeiten noch 42 Prozent der deutschen Angestellten ohne KI.(Bild:  G DATA CyberDefense AG)
Laut der G-Data Studie arbeiten noch 42 Prozent der deutschen Angestellten ohne KI.
(Bild: G DATA CyberDefense AG)

KI: Zwischen Wettbewerbsfähigkeit & Datenschutz

„Die Integration von KI in Unternehmensprozesse eröffnet enorme Chancen, wettbewerbsfähig zu bleiben und langfristig erfolgreich zu sein. Es ist wichtig, dass Unternehmen prüfen, welche Prozesse durch den Einsatz von KI effizienter gestaltet werden können. Gleichzeitig gilt es, klare Richtlinien im Hinblick auf Datensicherheit und Datenschutz zu erlassen, um verantwortungsvoll mit den neuen Technologien umzugehen“, erklärt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand bei G Data CyberDefense.

Andreas Lüning ist der Mitgründer der G Data CyberDefense AG. Seit April 2023 ist er Vorstand aller technischen Ressorts des Unternehmens.(Bild:  G DATA CyberDefense AG)
Andreas Lüning ist der Mitgründer der G Data CyberDefense AG. Seit April 2023 ist er Vorstand aller technischen Ressorts des Unternehmens.
(Bild: G DATA CyberDefense AG)

Investitionen in KI notwendig

Die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Nutzungsverhalten und den Zukunftserwartungen zeigt, dass viele Unternehmen derzeit noch nicht auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet sind. Unternehmen sind daher gefordert, die notwendigen Investitionen zu tätigen und dabei auch die Belegschaft durch Schulungen ausreichend einzubeziehen. Hierbei sollten nicht nur Sicherheitsaspekte, sondern auch rechtliche Vorgaben – wie der EU Artificial Intelligence Act – berücksichtigt werden. So ist eine produktive Arbeit mit KI in einem rechtlich gesicherten Rahmen möglich.

Über die Studie:

  • Die repräsentative Onlinestudie „Cybersicherheit in Zahlen“ erscheint bereits zum vierten Mal.
  • Die Marktforscher von Statista haben dafür Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zusammengeführt.
  • Für die Studie wurden mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt.

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