Dynabook zieht sich zurück Klappe zu bei Dynabook

Von Margrit Lingner 1 min Lesedauer

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In der DACH-Region ist der Vertrieb der Traditionsmarke Dynabook eingestellt worden. Noch vor ein paar Monaten wollte Dietrich Büchner, der damalige DACH-Chef von Dynabook, mit einem optimierten Partnerprogramm mehr Partner ins Boot holen und die Marke bekannter machen.

Im DACH-Raum wird es künftig keine Notebooks von Dynabook mehr geben.(Bild:  dynabook)
Im DACH-Raum wird es künftig keine Notebooks von Dynabook mehr geben.
(Bild: dynabook)

Sich im stark rückläufigen Notebook-Markt zu behaupten, ist der Marke Dynabook offensichtlich nicht gelungen. Die traditionsreichen Mobilcomputer, die ursprünglich zu Toshiba gehörten, konnten sich im deutschsprachigen Markt nicht richtig behaupten. In einer offiziellen Stellungnahme heißt es kurz: „Im Rahmen einer Umstrukturierung hat Dynabook im Dezember 2022 das Vertriebsbüro Deutschland/Österreich/Schweiz geschlossen.“ Bei Distributoren wie Siewert & Kau oder Bluechip sind Dynabook-Geräte nicht mehr gelistet.

Weitere Erklärungen hat das Unternehmen bis jetzt nicht gegeben. Ergänzend zu der Einstellung des Vertriebs erklärt das Unternehmen lediglich: „Service und Support werden auch weiterhin für alle bestehenden Kunden zur Verfügung stehen und Dynabook wird selbstverständlich alle Standard- und Aktionsgarantien für bestehende Kunden einhalten.“

Dazu passt auch, dass laut Linkedin der ehemalige DACH-Chef, Dietrich Büchner, seit Ende Januar 2023 auf Jobsuche ist. Dabei zeigte sich Büchner noch im Sommer 2022 optimistisch und wollte zusammen mit Partnern verstärkt den KMU-Bereich adressieren. Allerdings scheint es ihm nicht gelungen zu sein, die Bekanntheit der Marke zu steigern. Zwar wurden die Verantwortlichen der zu Sharp gehörenden Sparte nicht müde zu unterstreichen, dass Dynabook aus der ehemaligen PC-Division von Toshiba entstanden ist und deren Tradition weiterführt. Übernommen hatte Sharp die Computersparte von Toshiba 2019. Auch die Versuche, mehr Synergien innerhalb der Sharp-Familie, die zu Foxconn gehört, waren offensichtlich nicht zielführend.

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