Neue Studie von GP KI verschiebt die Grenzen des Möglichen

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Mehr als zwei Drittel der weltweiten Führungskräfte wollen für mehr Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit auf die Künstliche Intelligenz (KI) setzen, fast alle haben aber erhebliche Bedenken wegen der Risiken und möglichen Fehltritte.

Nat (Rajesh) Natarajan ist seit 2022 Chief Product and Strategy Officer bei Globalization Partners.(Bild:  PR Newswire/Globalization Partners/Canva)
Nat (Rajesh) Natarajan ist seit 2022 Chief Product and Strategy Officer bei Globalization Partners.
(Bild: PR Newswire/Globalization Partners/Canva)

HR-Experte Globalization Partners (GP) hat die Ergebnisse einer neuen Studie zum Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) auf das weltweite Geschäftswachstum veröffentlicht. Der Bericht „AI at Work: Unlocking Global Opportunities“ zeigt, dass die 1500 befragten Geschäftsentscheider weltweit zunehmend unter Druck stehen, KI in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren. 81 Prozent berichten, dass ihre Organisation bereits ein KI-Programm etabliert hat. 84 Prozent planen, dieses Jahr mehr in die Technologie zu investieren.

„In globalen Geschäftsumfeldern verschiebt KI die Grenzen des Möglichen“, erklärt Nat Natarajan, Chief Product and Strategy Officer bei GP. „Das Potenzial der Technologie ist jedoch noch weitgehend unerschlossen – wir kratzen hier noch an der Oberfläche. KI entwickelt sich rasant. Strategische Planung, Investitionen und kontinuierliche Weiterbildung sind notwendig, wenn Unternehmen die Technologie nutzen wollen, um international erfolgreich zu sein.“

Zu den wichtigsten Ergebnissen des „AI at Work“-Reports von GP gehören:

  • 96 Prozent der Führungskräfte glauben, dass Unternehmen, die KI nutzen, um Arbeit über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg zu koordinieren, bald diejenigen abgehängt haben werden, die es nicht tun.
  • Nahezu 60 Prozent der Führungskräfte berichten, dass mehr Geld in die Implementierung und Weiterentwicklung von KI fließt als in die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern.
  • 98 Prozent rechnen damit, dass ihr Unternehmen neue Stellen schaffen muss, um KI erfolgreich einzuführen und zu überwachen.
  • Zwei Drittel geben an, dass ihre größte Befürchtung die finanziellen Folgen eines fehlerhaften Einsatzes von KI sind.
  • Überraschenderweise steht der Verlust sensibler und eigener Daten ganz unten auf der Liste.

„KI eröffnet vielfältige Möglichkeiten, um die Wertschöpfung zu steigern. Dieses Potenzial lässt sich aber nur mit einem entsprechend vorbereiteten Team erschließen“, kommentierte Zachary Chertok, Research Manager für Employee Experience bei IDC.

„Mit dem Einsatz von KI wird es bei digitalen Anwendungsfällen immer wichtiger, dass die Beschäftigten über entsprechende Kompetenzen verfügen. Um die Technologie erfolgreich einzusetzen, müssen Unternehmen daher nicht nur in KI-basierte Tools investieren, sondern ebenso in die Schulung ihrer Mitarbeitenden im Umgang damit.“

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