Bitkom-Umfrage KI gilt als neue Herausforderung für die Cybersicherheit

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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KI kann Phishing-Mails formulieren, Code für Schadsoftware programmieren, aber auch Spam-Mails herausfiltern, verdächtige Kommunikation auf Servern erkennen und die Verantwortlichen bei Angriffen warnen. Sind ChatGPT & Co. Werkzeuge für Cyberkriminelle oder unterstützen sie die Cyberabwehr?

Eine Bitkom-Umfrage zeigt: 57 Prozent der Unternehmen sehen Gefahren durch KI, 35 Prozent erwarten eine Verbesserung der Cybersicherheit, aber nur jedes Siebte Unternehmen hat sich mit dem KI-Einsatz für Cybersicherheit bereits beschäftigt.(Bild:  Somchai - stock.adobe.com)
Eine Bitkom-Umfrage zeigt: 57 Prozent der Unternehmen sehen Gefahren durch KI, 35 Prozent erwarten eine Verbesserung der Cybersicherheit, aber nur jedes Siebte Unternehmen hat sich mit dem KI-Einsatz für Cybersicherheit bereits beschäftigt.
(Bild: Somchai - stock.adobe.com)

Die Mehrheit der Unternehmen sieht derzeit vornehmlich Gefahren durch KI für die Cybersicherheit. 57 Prozent meinen, die Verbreitung generativer KI wird die IT-Sicherheit gefährden, weil sie von Cyberangreifern genutzt werden kann. Auf der anderen Seite sind 35 Prozent überzeugt, dass die Verbreitung von generativer KI die IT-Sicherheit verbessern wird, weil sie bei der Abwehr von Cyberangriffen genutzt werden kann. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 1.002 Unternehmen ab 10 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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„KI ist eine Basistechnologie, die sowohl großen Nutzen stiften als auch Schaden anrichten kann. Regulierung und Verbote werden insbesondere international und teilweise mit staatlicher Unterstützung agierende Cyberkriminelle nicht vom KI-Einsatz abhalten. Umso wichtiger ist es, die Möglichkeit von KI bei der Cyberabwehr bereits heute zu nutzen und die Entwicklungen mit Tempo voranzutreiben“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung.

An der Umsetzung hapert es aktuell allerdings noch. Nur 14 Prozent der Unternehmen haben sich bereits mit dem KI-Einsatz zur Verbesserung der Cybersicherheit beschäftigt. Weitere 24 Prozent haben das zwar noch nicht getan, halten dies aber künftig für möglich. Die Mehrheit von 59 Prozent hat sich damit weder beschäftigt noch kommt dies für sie in Zukunft in Frage. „In Zukunft wird Künstliche Intelligenz in der Standardsoftware zur IT-Sicherheit breit verfügbar sein. Die Sicherheitsexpertinnen und -experten in den IT-Abteilungen sollten darauf aber nicht warten und sich heute bereits mit dem KI-Einsatz in der Cybersecurity beschäftigten“, so Dehmel.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.002 Unternehmen ab 10 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1 Mio. Euro in Deutschland telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 16 bis KW 23 2023 statt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie am ehesten zu?“ und „Haben Sie sich in Ihrem Unternehmen bereits mit dem Einsatz von KI zur Verbesserung der IT-Sicherheit beschäftigt?“

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