Thales Sentinel: auch der Channel kann einsteigen
KI-Agents statt User: Abschied vom Pay-per-Seat-Modell

Von Dr. Stefan Riedl 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

KI‑Agenten ändern die Grundlage, wie Software genutzt und bezahlt wird: „Pay-per-Seat“ gerät damit unter Druck, während Workloads und M2M‑Transaktionen massiv zunehmen. Monetarisierung wird komplexer.

Das „KI frisst Software“-Narrativ heißt unter anderem, dass sich SaaS-Anbieter mit neuen Monetarisierungsmodellen beschäftigen müssen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Das „KI frisst Software“-Narrativ heißt unter anderem, dass sich SaaS-Anbieter mit neuen Monetarisierungsmodellen beschäftigen müssen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Software-Anbieter stehen vor der Herausforderung, ihre Software intelligent zu monetarisieren, denn die Zeiten ändern sich dieser Tage. Wenn KI lauffähigen Programmcode liefert und als KI-Agent zu einem User wird, der die Auslastung nach oben treibt, nicht aber die Anzahl der lizenzierten Seats, werden tiefe Furchen durch die Branche gezogen, die zuletzt im Börsen-Narrativ „KI frisst Software“ mündeten.

Hintergrund

Das Narrativ „KI frisst Software“

Ein Narrativ geht um an der Börse. Es heißt „KI frisst Software“. Es werden zwar keine „Milliarden vernichtet“, wie mitunter aufmerksamkeitsheischend berichtet wird, denn so funktioniert das mit der Marktkapitalisierung nicht. Aber es gibt in gewissen Software-Segmenten seit geraumer Zeit aus Unsicherheit tendenziell mehr Verkäufer als Käufer. Da die KI tatsächlich tiefe Furchen in der Branche rund um monetarisierbaren Programmcode hinterlässt, entstehen Fragen: Wie ändern sich die Geschäfts- und Abrechnungsmodelle in der Software-Branche? Welche Segmente „übernimmt die KI“, und wie soll das überhaupt gehen? Wenn KI den Code schreibt, wie sieht die Qualitätssicherung der Zukunft aus? Welche Rolle werden KI-Agenten im Zusammenspiel mit Software spielen? Die Antworten wird die Zukunft liefern, aber zumindest werden vielerorts folgende Entwicklungen antizipiert: