Professionelles IT-Management schafft Voraussetzungen für sichere und effiziente Geschäftsprozesse

IT-Governance: Mehr als Risikomanagement und Compliance

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Die Vorbereitung

Zur Automatisierung von Routinetätigkeiten sind leistungsfähige Programmierschnittstellen erforderlich. Administrative Tätigkeiten können nur prozessorientiert ausgerichtet werden, wenn das System dafür die entsprechenden Funktionen vorhält. Für eine weitgehende Automatisierung muss ein entsprechendes Modul im Rückgriff stehen. So können Prozesse zur Erfassung, Aufbereitung, Verarbeitung und Analyse von Informationen harmonisiert und automatisiert werden. Nicht nur mit Blick auf IT-Governance sollten Entscheider darauf Wert legen, dass IT-Strukturen als Servicebäume erstellt, bearbeitet und exportiert werden können.

Das eröffnet nicht nur die Möglichkeit für Massenoperationen, sondern auch für schnelle Recherchen in komplexen Infrastrukturen. Eine auditkonforme Dokumentation ist der Schlüssel zu gut nachvollziehbaren Konfigurationen und IT-Abläufen. Für aussagekräftige Berichte, für Auswertungen und Verbesserungen, muss das Unternehmen auf leistungsfähige Analyse-Tools bauen können. Sie sollten für eine schnelle Problembehebung die eingehenden Meldungen auf die wichtigsten verdichten und sie an der Konsole den Konfigurationen und Operationen zuordnen.

Fazit

Nur entlang der Geschäftsprozesse können die IT-Risiken und IT-Compliance-Anforderungen erkannt, in Beziehung gesetzt, bemessen und beurteilt werden. Und: Angelehnt an den Geschäftsprozessen kann auch die IT-Infrastruktur von der Warte der Wirtschaftlichkeit und Risikominimierung betrachtet und bewertet werden. Mit diesem Wissen lassen sich kostenintensive oder risikobehaftete IT-Komponenten und -Prozesse gezielt durch geeignetere ersetzen. □

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