Konkurrenz für TSMC? Intel kooperiert mit Chip-Entwickler Arm

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Intel gab nun eine Vereinbarung mit dem britischen Halbleiter-Entwickler Arm bekannt. Der Chip-Riese Intel macht damit einen weiteren Schritt, um ein Geschäft als Auftragsfertiger für andere Anbieter aufzubauen. Die eignen Prozessoren sollen aber weiter auf den eigenen Chip-Architekturen basieren.

Die Kooperation soll es ermöglichen, Chips auf Basis von Arm-Designs mit Hilfe von Intel-Technologien zu entwickeln und zu produzieren. (Bild:  Intel)
Die Kooperation soll es ermöglichen, Chips auf Basis von Arm-Designs mit Hilfe von Intel-Technologien zu entwickeln und zu produzieren.
(Bild: Intel)

Chips mit Architekturen von Arm stecken in praktisch allen Smartphones und Tablets – und kommen inzwischen auch stärker etwa in Computer, Autos und Rechenzentren zum Einsatz. Intel will sich künftig auch als Auftragsfertiger etablieren und kooperiert deshalb nun mit Arm.

Intel setzt bei den eigenen Prozessoren weiter auf die eigenen Chip-Architekturen, will sich aber auch als Auftragsfertiger etablieren. Die Kooperation soll es ermöglichen, Chips auf Basis von Arm-Designs mit Hilfe von Intel-Technologien zu entwickeln und zu produzieren. Damit könnte Intel zumindest auf diese Weise an dem Geschäft teilhaben. Die eigenen Versuche des Konzerns, seine Prozessoren in Smartphones zu bringen, waren schon vor Jahren gescheitert, weil die Anbieter die sparsameren Arm-Chips vorzogen.

Intel konzentriert sich auf Prozessoren für PCs und Rechenzentren. Im Computer-Geschäft scherte allerdings Apple aus der Reihe der Intel-Kunden aus und nutzt in seinen Macs stattdessen Chips aus eigener Entwicklung auf Arm-Basis. Intel-Chef Pat Gelsinger hofft, großen Auftragsfertigern wie TSMC aus Taiwan Konkurrenz machen zu können.

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