Bundesaußenminister Johann Wadephul: Im Zollstreit mit USA Dienstleistungen berücksichtigen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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US-Präsident Trump kündigt an, die Zollschrauben noch weiter anzuziehen. Der Bundesaußenminister beschreibt, wie die EU ihn doch noch zu einer Einigung bewegen will.

Der Zollstreit zwischen der EU und den USA geht weiter. (Bild:  Canva / KI-generiert)
Der Zollstreit zwischen der EU und den USA geht weiter.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Die EU will im Zollstreit mit den USA nach Angaben von Bundesaußenminister Johann Wadephul auch Dienstleistungen in die Betrachtung einbeziehen, um Präsident Donald Trump zum Einlenken zu bewegen. „Wir wollen den Blick nicht nur auf den Austausch von Waren und Gütern lenken, sondern auch auf Dienstleistungen. Und wenn man das ganze Spektrum sieht, dann ist der Austausch zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union ziemlich ausgeglichen“, erklärte Wadephul (CDU) in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. „Und wenn man das in den Blick nimmt, haben wir, glaube ich, gute Voraussetzungen, auch zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen.“

Auch der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, Bernd Lange (SPD), hatte das bereits angedeutet. Seinen Angaben zufolge hat die EU bei Dienstleistungen ein Handelsdefizit mit den USA. Das liegt vor allem an den in Europa stark nachgefragten Angeboten der US-Digitalkonzerne wie Google und Meta. Trump begründet seine Zollpolitik damit, die USA hätten im Warenverkehr ein Handelsdefizit gegenüber der EU.

Zuletzt hatte der US-Präsident eine Verdopplung der Zölle auf Aluminium und Stahl auf 50 Prozent angekündigt. Ein Sprecher der EU-Kommission drohte am Wochenende mit Gegenmaßnahmen.

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