Umfrage von IBM und Palo Alto Mehr Effizienz durch Konsolidierung

Von Melanie Staudacher 2 min Lesedauer

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IBM und Palo Alto haben den durchschnittlichen Return on Investment einer konsolidierten Cybersicherheitsplattform berechnet. Diese Vorteile bietet eine zentrale Sicherheitsplattform gegenüber vielen Einzellösungen.

Mit einer zentralen Cybersicherheitsplattform erhalten Unternehmen IBM und Palo Alto zufolge mehr Transparenz über Bedrohungen und entlasten ihre Mitarbeiter.(Bild:  ronstik - stock.adobe.com)
Mit einer zentralen Cybersicherheitsplattform erhalten Unternehmen IBM und Palo Alto zufolge mehr Transparenz über Bedrohungen und entlasten ihre Mitarbeiter.
(Bild: ronstik - stock.adobe.com)

Es gibt unzählige Sicherheitstools und Lösungen für Cybersicherheit auf dem Markt. Einer Umfrage von IBM und Palo Alto Networks zufolge, haben Unternehmen im Schnitt 38 verschiedene Sicherheitslösungen von 29 Anbietern im Einsatz. Eine hohe Anzahl, welche den beiden Herstellern zufolge die Komplexität erhöhe, die wiederum dem erfolgreichen Erkennen und Verhindern von Bedrohungen im Weg stehe. Schließlich verfügt jede Lösung über ein eigenes Dashboard, Datenmodelle und Schulungsanforderungen. Zudem würden mehr Tools auch mehr Bedrohungen herbeiführen. Denn jede neue Integration sei ein potenzieller Eintrittspunkt für Cyberkriminelle.

Gemeinsam haben das IBM Institute for Business Value und Palo Alto 1.000 Sicherheitsmanager aus 21 Branchen und 18 Ländern befragt. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass die Komplexität das größte Hindernis für ihre Cybersicherheitsaktivitäten sei. Außerdem stimmten 74 Prozent zu, dass die aktuelle Arbeitsbelastung ihrer Sicherheitsmitarbeiter übermäßig hoch ist.

Komplex und teuer

Diese Fragmentierung der Sicherheitslandschaft und die resultierende Komplexität wirke sich auch auf die Unternehmenskosten aus. So betragen die durchschnittlichen Kosten der Sicherheitskomplexität den Umfrageautoren zufolge mehr als fünf Prozent des Jahresumsatzes. Bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 Milliarden Dollar sind dies somit jährliche Kosten von einer Milliarde Dollar, die aus Sicherheitsvorfällen, Ineffizienzen, fehlgeschlagenen Bemühungen zur digitalen Transformation, ins Stocken geratenen KI-Initiativen, Verlust des Kundenvertrauens und Reputationsschäden resultieren würden. Gleichzeitig haben jedoch 80 Prozent der Führungskräfte zugestimmt, unter Druck zu stehen, die Kosten für die Cybersicherheit zu senken.

Vorteile einer zentralen Plattform

Den großen Vorteil einer einzelnen Plattform gegenüber vielen punktuellen Sicherheitslösungen sehen IBM und Palo Alto darin, dass unnötige Wiederholungen von Arbeiten eliminiert werden. Dies vereinfache den Betrieb und ermögliche es Sicherheitsteams, sich auf strategische Initiativen zu konzentrieren. 80 Prozent der Befragten, die bereits auf nur eine zentrale Plattform setzen, gaben in der Umfrage an, vollständige Transparenz über potenzielle Schwachstellen und Bedrohungen zu haben. Nur 28 Prozent der Befragten ohne Plattform gaben dies an.

Unternehmen, die bereits auf eine zentrale Security-Plattform setzen, würden zudem über schnellere Reaktionszeiten und einen höheren Return on Investment (ROI) verfügen. So hätten „plattformisierte“ Organisationen im Schnitt 72 Tage weniger Zeit benötigt, um einen Sicherheitsvorfall zu erkennen, und 84 Tage weniger Zeit, um ihn einzudämmen, gegenüber Organisationen mit Einzellösungen. Sie hätten somit einen durchschnittlichen ROI von 101 Prozent erzielt, verglichen mit 28 Prozent bei Unternehmen ohne zentrale Plattform.

Die Studienautoren geben klare Handlungsempfehlungen, um die Komplexität zu senken und gleichzeitig die Effizienz zu steigern:

  • Rationalisieren Sie Ihr Sicherheits-Toolset, indem Sie eine umfassende Bewertung der Lösungen durchführen, einschließlich einer Kosten-Nutzen-Analyse jedes Tools. Identifizieren Sie Redundanzen, Lücken und Möglichkeiten zur Konsolidierung.
  • Bereiten Sie den Wechsel zum Plattform-First-Ansatz clever vor, indem Sie die Vorstandsebene mit ins Boot holen. IBM und Palo Alto empfehlen, ein Briefing über die betrieblichen Vorteile und Kosteneinsparungen vorzubereiten, um die Zustimmung der Führungsebene zu erhalten. Ein konkreter Fahrplan für die Saklierung der Sicherheitsplattform sei ebenfalls hilfreich.

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