Weniger Krankheitstage, weniger Stress Hybrides Arbeiten fördert Gesundheit und Produktivität

Von Heidi Schuster 2 min Lesedauer

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Weniger Krankheitstage, weniger Stress und eine bessere Gesundheit – das verspricht das hybride Arbeitsmodell. Eine Studie zeigt: Hybride Arbeitnehmer fühlen sich fitter, nehmen mehr Vorsorge wahr und managen ihre Gesundheit besser.

Laut der Studie der International Workplace Group nehmen 36 Prozent der Beschäftigten im Hybridmodell weniger Krankheitstage.(Bild:  Nuthawut - stock.adobe.com)
Laut der Studie der International Workplace Group nehmen 36 Prozent der Beschäftigten im Hybridmodell weniger Krankheitstage.
(Bild: Nuthawut - stock.adobe.com)

In einer Umfrage der International Workplace Group unter mehr als 2.000 hybriden Arbeitnehmern zeigt sich, dass 36 Prozent der Befragten weniger Krankheitstage nehmen, seitdem sie flexibler entscheiden können, wie und wo sie arbeiten. Ein weiterer positiver Effekt: 74 Prozent der hybriden Mitarbeiter nutzen ihre gewonnene Flexibilität, um mehr Zeit für präventive Gesundheitsmaßnahmen wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Lebensstiländerungen einzuplanen.

Weniger Gesundheitsprobleme

Das hybride Arbeitsmodell, bei dem Arbeitnehmer ihre Zeit zwischen dem Büro, dem Hauptsitz und dem Homeoffice aufteilen, sorgt nicht nur für eine bessere Work-Life-Balance, sondern bringt der Studie zufolge auch erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich. 70 Prozent der Befragten geben an, dass sie im hybriden Modell weniger stressbedingte Gesundheitsprobleme haben. 72 Prozent berichten, ihre bestehenden Gesundheitsprobleme besser managen zu können. Diese Erkenntnisse fallen zu einer Zeit, in der neue Studien zeigen, dass steigende Krankheitstage Unternehmen und der Wirtschaft jährlich Milliarden kosten. Langfristige Krankheitsausfälle können die Produktivität mit bis zu 42 Milliarden Dollar belasten – eine Zahl, die sich bis zum Ende des Jahrzehnts verdoppeln könnte.

Weniger Stress

Neben den physischen Gesundheitsvorteilen profitieren hybride Arbeitnehmer auch von spürbar weniger Stresses und einer Verbesserung ihres psychischen Wohlbefindens. Laut der Umfrage sehen 80 Prozent der Befragten den Wegfall langer Pendelzeiten als einen entscheidenden Faktor zur Stressbewältigung. Dies führt zu einer besseren Work-Life-Balance und verringert Angstgefühle. Zudem geben 70 Prozent der Teilnehmer an, dass sie weniger gesundheitliche Symptome wie Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme erleben.

Dr. Sara Kayat, britische Ärztin und TV-Persönlichkeit, bestätigt diese positiven Auswirkungen: „Es ist offensichtlich, dass hybride Arbeitsmodelle den Mitarbeitenden nicht nur mehr Flexibilität bieten, sondern auch konkrete gesundheitliche Vorteile. Weniger Pendeln bedeutet weniger körperliche und mentale Belastung, was es den Mitarbeitenden ermöglicht, ihre Gesundheitsprobleme besser zu managen, präventive Maßnahmen wahrzunehmen und Stress abzubauen. Das kommt nicht nur dem individuellen Wohlbefinden zugute, sondern hilft auch den Unternehmen, Kosten durch Krankheitsausfälle und Burnout zu reduzieren.“

Bessere Geschäftsergebnisse

Ein gesünderes, glücklicheres Team führt zu besseren Geschäftsergebnissen. 75 Prozent der CEOs geben an, dass hybrides Arbeiten zu einer höheren Produktivität geführt hat, während 77 Prozent der Führungskräfte feststellen, dass Mitarbeitende aufgrund der flexiblen Arbeitsweise stärker in ihre Arbeit involviert sind.

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