Nach zwölf Jahren im Amt Gustavo Möller-Hergt tritt 2024 als CEO von Also zurück

Von Michael Hase 1 min Lesedauer

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Der CEO der Also Holding, Gustavo Möller-Hergt, kündigt für April 2024 seinen Rückzug aus der operativen Konzernleitung an. Der Topmanager steht dem internationalen Distributor auch danach als Verwaltungsratspräsident zur Verfügung.

Also-Chef Gustavo Möller-Hergt kündigt für April 2024 seinen Rückzug von der Konzernspitze an.(Bild:  Also Holding)
Also-Chef Gustavo Möller-Hergt kündigt für April 2024 seinen Rückzug von der Konzernspitze an.
(Bild: Also Holding)

Bei Also geht eine Ära zu Ende – allerdings erst in einem Jahr: Gustavo Möller-Hergt, der seit Juli 2012 als CEO an der Spitze der Also Holding steht, wird Ende April 2024 die operative Verantwortung für das Unternehmen „in jüngere Hände legen“. Diesen Schritt kündigt der internationale Distributor, der mit der Konzernzentrale in Emmen in der Schweiz ansässig ist, heute an. Der Topmanager wird Also danach weiterhin als Verwaltungsratspräsident zur Verfügung stehen. Diese Funktion nimmt er seit März 2014 neben seiner Rolle als CEO wahr.

„Für das nächste Jahrzehnt ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die Potenziale des Marktes zu nutzen und die Ergebnisse der letzten Jahre zu übertreffen“, kommentiert Möller-Hergt seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft. „Wir haben dafür die Grundlagen und die Mitarbeiter, in deren Reihen es exzellente Kandidaten für die Nachfolge gibt.“ Konkrete Informationen zur möglichen Nachfolge des 61-Jährigen teilt der Distributor nicht mit. Der Manager bleibt bis zur Generalversammlung 2024 als Verwaltungsratspräsident im Amt. Auch über den Zeitpunkt hinaus werde er dem Unternehmen in dieser Funktion bereitstehen, um „auch künftig an der strategischen Weiterentwicklung der Also Holding mitzuwirken“.

In 30 Ländern präsent

Seit Möller-Hergt vor elf Jahren die Konzernleitung übernahm, entwickelte sich Also zu einem der führenden ITK-Distributoren in Europa. In jenem Jahr war das Unternehmen in zwölf Ländern mit Niederlassungen vertreten und erzielte Gesamterlöse von 6,3 Milliarden Euro. Nach mehreren Akquisitionen ist es heute in 30 nationalen Märkten präsent. 2022 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz in Höhe von 12,56 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum hat sich das Ergebnis (EBITDA) mehr als verdreifacht.

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