Bitkom-ifo-Digitalindex Geschäftsklima: Gute Stimmung in der ITK-Branche
Können Sie sich noch erinnern, wie die Welt vor der Corona-Pandemie war? Das Geschäftsklima hat sich im Januar 2022 jedenfalls auf ein positiv geprägtes Vor-Corona-Niveau eingependelt, die Zuversicht der Unternehmen ist groß. Doch ein Faktor bremst das Geschäft.
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Der Bitkom-ifo-Digitalindex vom Januar 2022 lässt auf ein gutes Geschäftsjahr hoffen, stieg er doch im Vergleich zum Vormonat um 5,4 auf 30,0 Punkte. Er setzt sich zusammen aus der Einschätzung von Geschäftslage (+3,6 auf 41,8) und Geschäftserwartungen (+7,0 auf 18,9). „Die Mehrheit der Digitalunternehmen darf sich über eine sehr gute Geschäftslage freuen und erwartet, dass die Zahl der Aufträge kurzfristig weiter zunimmt. An Nachfrage mangelt es kaum jemandem und die Zuversicht ist groß, dass die preistreibenden Lieferengpässe bald abgestellt werden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

5,9 Punkte mehr als im Dezember 2021 und damit 35,1 Zähler weisen die Beschäftigungserwartungen auf. Das deutet darauf hin, dass zahlreiche Unternehmen mehr Personal einstellen wollen. „Die Digitalbranche wird nach unseren Berechnungen dieses Jahr 40.000 neue Jobs schaffen“, prognostiziert Berg. Dies zieht auch einen Preisanstieg nach sich. Demnach legt der Preisindex 5,7 Zähler zu und liegt im Januar 2022 bei 40,7.
Doch der Arbeitsmarkt bereitet den Digitalunternehmen Sorge. Denn der Fachkräftemangel hat mit 47,3 Punkten (+2,0) einen neuen Höchststand seit der Ersterhebung im Jahr 2006 erreicht. Der Index für mangelnde Nachfrage stieg nur leicht um 0,6 auf 21,5 Punkte. Finanzierungsschwierigkeiten stellen mit 2,1 Punkten kein Hemmnis dar.
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