Nur 24 Monate Bei der KI-Einführung nicht den Anschluss verpassen

Quelle: Genpact 3 min Lesedauer

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Wer die nächsten zwei Jahre nicht für die Einführung von generativer KI nutzt, verliert den Anschluss zum Wettbewerb. Das zumindest ergibt eine Genpact-Umfrage.

Genpact hat mit HFS Research weit über 500 Unternehmen befragt, wie sie die Einführung und Integration von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) verfolgen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Genpact hat mit HFS Research weit über 500 Unternehmen befragt, wie sie die Einführung und Integration von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) verfolgen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Genpact, ein weltweit agierendes Professional Service und Solutions Unternehmen, hat neue Erkenntnisse über den Einsatz von generativer KI (GenAI) bei Unternehmen in Deutschland und weltweit vorgestellt. Diese stammen aus einer Studie, die in Zusammenarbeit mit HFS Research, einem führenden Forschungs- und Analyseunternehmen, durchgeführt wurde. Dabei wurden 550 Führungskräfte von Unternehmen mit über einer Milliarde Dollar Umsatz befragt – 70 davon stammen aus Deutschland. Und das ist dabei herausgekommen:

Die meisten investieren in die generative KI

Laut dieser Studie haben globale Unternehmen eben zwei Jahre Zeit, um das volle Potenzial von generativer KI auszuschöpfen, bevor Wettbewerbsnachteile auftreten könnten. Obwohl die meisten globalen Unternehmen noch am Anfang ihrer GenAI-Reise stünden, investiere die große Mehrheit bereits signifikant in die Nutzung und Integration von GenAI. Sie erwarte demnach, innerhalb der nächsten zwei Jahre sämtliche Vorteile daraus zu ziehen. Deshalb sollte man in diese Richtung mitschwimmen, um nicht ins Hintertreffen zu gelangen. Dabei haben sich rund 5 Prozent der Unternehmen als Vorreiter herauskristallisiert. Zu den Fast Followern gehören 27 Prozent, die GenAI strategisch einsetzen, rund 45 Prozent können als Unentschlossene respektive Beobachter bezeichnet werden, die noch nicht in GenAI investiert haben. Und dann gibt es auch die Verweigerer, die aber nicht im Bericht berücksichtigt werden.

Für Unternehmen, die GenAI einführen und nutzen, um einen unternehmerischen Mehrwert zu schaffen, wird außerdem deutlich, dass ein großer Hebel darin liegt, ihre KI-Strategien direkt mit Wachstum, Kundenbindung und Wettbewerbsvorteilen zu verbinden. Um die Vorteile von GenAI in vollem Umfang nutzen zu können, sei es jedoch notwendig, GenAI über die reinen Produktivitätssteigerungen hinaus zu betrachten.

So investieren Unternehmen in KI

Die Studie zeigt, dass 42 Prozent der deutschen Führungskräfte bereit sind, zwischen 5 und 10 Prozent ihres gesamten Technologiebudgets für generative KI aufzuwenden. Weitere 29 Prozent planen sogar zwischen 11 und 20 Prozent in diesen Bereich zu investieren. Diese Zahlen zeigten deutlich, dass deutsche Unternehmen fest davon überzeugt sein dürften, in generative Künstliche Intelligenz (KI) zu investieren, obwohl diese Technologie noch relativ jung ist. Etwa die Hälfte schichtet dafür Mittel aus anderen Bereichen um – insbesondere aus der IT-Infrastruktur und Softwareentwicklung. Dazu gehören zum Beispiel Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, Einzelhandel und der Hightech-Industrie. Im Gegensatz dazu bevorzugen der Banken- und Kapitalmarktsektor sowie der Versicherungssektor, zusätzliches Budget für ihre KI-Initiativen bereitzustellen. Hier liegt der Anteil der deutschen Befragten, die zusätzliche Mittel investieren, bei 53 Prozent. Gleichzeitig beabsichtigen 41 Prozent, die erwarteten Effizienzgewinne – beispielsweise durch Einsparungen in der Softwareentwicklung – in generative KI zu reinvestieren.

Diese KI-Hürden gilt es, bald zu nehmen

Deutsche Führungskräfte stehen vor drei wesentlichen Herausforderungen: Erstens, die Erstellung eines strukturierten Plans für den Einsatz und die Investitionen in generative KI. Zweitens, den Fachkräftemangel kreativ zu adressieren. Und drittens, die Sicherstellung hoher Datenqualität durch eine im Alltag praktikable Datenstrategie. Die Studie verdeutlicht, dass GenAI nicht nur als reines Technologiethema betrachtet wird. 57 Prozent der deutschen Führungskräfte sind überzeugt, dass die Kombination von Business- und Technikfähigkeiten für den erfolgreichen Einsatz von generativer KI entscheidend ist. Dies zeigt sich auch bei der Auswahl ihrer Partnerunternehmen:

Die KI-Einführung gelingt niemals allein

Zwar ordneten rund 40 Prozent der Befragten Technologie- und Datenanbieter unter den drei wichtigsten Partnern für ihre GenAI-Reise ein, doch gleichermaßen hielten 43 Prozent der deutschen Führungskräfte Player für wesentlich, die sowohl IT-Systeme als auch Business- und Beratungsdienstleistungen anböten. Viele Unternehmen können heutzutage nicht mehr die notwendige Expertise aufbauen, um sich dem Thema generative KI allein erfolgreich zu widmen. Stattdessen bevorzugen sie Partner, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Dementsprechend ist die Etablierung von generativer KI weniger als die Einführung einer Technologie zu verstehen, sondern vielmehr als ein neues Paradigma, das zahlreiche, tiefgreifende Veränderungen vor allem in der Unternehmenskultur nach sich zieht.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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