Digital-Lifestyle-Zubehör Freenet baut seine Apple-Schlagkraft mit Restore-Kauf aus
Um sich noch stärker als Apple-Premium-Reseller hervor zu tun, hat Freenet einen Großteil der Restore-Shops übernommen. Diese heißen bald Gravis.
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Ende 2012 schnappte sich Freenet den Apple-Händler Gravis, nun übernimmt der Mobilfunk-Provider, zu dem die Marken Mobilcom und Debitel gehören, zwölf von 14 Restore-Läden. Die anderen beiden Geschäfte waren für nach Aussagen des Providers von der Lage her nicht interessant.
Mit dem Kauf verbreitert die Freenet-Gruppe, die sich immer mehr in Richtung Digital-Lifestyle-Anbieter entwickeln will, ihre Präsenz als Apple-Handelskette. Die neuen Shops sollen künftig ebenfalls unter dem Namen Gravis laufen. Inhaltlich werden sich die neuen Stores auf die Vermarktung von Apple-Produkten plus hochwertigem Digital-Lifestyle-Zubehör fokussieren und darüber hinaus Dienstleistungen wie individuelle Trainings mit Apple-Produkten und Reparaturannahme anbieten.
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme bedarf der üblichen kartellrechtlichen Zustimmung. Mit dem Abschluss der Transaktion wird bis Ende des Monats gerechnet.
Schnelleres Wachstum
„Die Shops von Restore fügen sich perfekt in unser bestehendes Store-Netz ein. Die Übernahme gibt uns die Möglichkeit, schneller zu wachsen und Kunden an noch mehr Standorten optimal zu Apple-Produkten zu beraten und ihnen zusätzlich unser attraktives Digital-Lifestyle-Portfolio anzubieten. Wir wollen die Nummer Eins für Digital Lifestyle in Deutschland sein und stellen uns mit dieser Akquisition noch breiter auf und sichern damit langfristiges Wachstum des Unternehmens“, erklärt Gravis-Geschäftsführer Jochen Otterbach diesen Schritt.
Restore will sich durch dem Verkauf der deutschen Läden künftig mehr auf die Aktivitäten in Russland und Skandinavien konzentrieren.
„Wir finden bei Restore ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen sowie sehr gut ausgebildete Mitarbeiter vor. Deshalb wollen wir auch in Zukunft auf das Know-how setzen und alle Verkaufsmitarbeiter an den Standorten übernehmen“, so Jochen Otterbach. □
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