Prognose von Allianz Trade Firmeninsolvenzen steigen 2026 weltweit

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Der Kreditversicherer Allianz Trade erwartet eine weltweite Zunahme an Unternehmensinsolvenzen im kommenden Jahr. Es handle sich voraussichtlich um den fünften Anstieg in Folge. Die Analysten prognostizieren fünf Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahr.

Nach einer Zunahme der Insolvenzen im kommenden Jahr prognostiziert Allianz Trade für 2027 einen leichten Rückgang.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Nach einer Zunahme der Insolvenzen im kommenden Jahr prognostiziert Allianz Trade für 2027 einen leichten Rückgang.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

In Deutschland wird das Insolvenzgeschehen demnach nächstes Jahr auf einem hohen Niveau bleiben: Allianz Trade prognostiziert 24.500 Fälle, was einem leichten Anstieg um ein Prozent entspricht. „2026 liegen die Fallzahlen so hoch wie seit zwölf Jahren nicht“, heißt es in der Mitteilung.

Die Folgen der Handelskonflikte könnten bald die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen auf die Probe stellen, sagte Allianz-Trade-Chefin Aylin Somersan Coqui. Das Risiko von Dominoeffekten nehme zu. Ein weiteres Risiko bergen demnach Neugründungen, die sich in Europa und den USA beschleunigt haben. Start-ups haben ein überproportional hohes Risiko, insolvent zu werden.

Ein Ende des Booms um Künstliche Intelligenz (KI) ähnlich der Dotcom-Blase Anfang der 2000er könne zudem einen Schock auslösen, heißt es in der Studie. In Deutschland wären etwa 4.000 zusätzliche Insolvenzen die Folge, sollte eine potenzielle KI-Blase platzen.

2027 soll dann vor allem in Deutschland eine Wende einsetzen: Erwartet wird ein Rückgang der Insolvenzen um etwa vier Prozent auf 23.500 Fälle. Die Prognose begründen die Autoren mit Konjunkturmaßnahmen der Regierung, die Wirkung zeigten. Weltweit liegt der erwartete Rückgang bei einem Prozent.

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