Bitkom-Umfrage belegt Nutzung privater Zugänge Falls die KI fehlt, bringen sie die Mitarbeiter mit

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass Angestellte gerne ihre privaten KI-Zugänge nutzen, falls ihr Unternehmen keine entsprechenden Möglichkeiten anbietet. Regeln zum Einsatz privater KI-Tools gibt es aber nur in jeder siebten Firma.

Ist im Betrieb keine KI-Einsatzmöglichkeit vorhanden, greifen Angestellte laut einer Bitkom-Umfrage gerne auf ihre privaten Accounts zurück.(Bild:  Amrulqays Maarof  /  Pixabay)
Ist im Betrieb keine KI-Einsatzmöglichkeit vorhanden, greifen Angestellte laut einer Bitkom-Umfrage gerne auf ihre privaten Accounts zurück.
(Bild: Amrulqays Maarof / Pixabay)

Der „heimliche Kollege“ namens KI ist gar nicht so selten, wie man zunächst annehmen könnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Bitkom-Umfrage. In ihrem Rahmen wurden insgesamt 602 Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern befragt.

KI im Gepäck

Wie die Ergebnisse zeigen, nutzen Mitarbeiter in rund einem Drittel (34 Prozent) aller Unternehmen bereits generative KI-Tools wie ChatGPT – und zwar über ihren privaten Account. Vier Prozent aller Teilnehmer gaben an, dass dies sogar weitverbreitet sei. 13 Prozent berichten von entsprechenden Einzelfällen. 17 Prozent sind sich nicht sicher, gehen aber von der Nutzung privater KI-Accounts aus. Ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen weiß es nicht, glaubt aber nicht an den Einsatz privater KI-Zugänge. Lediglich 37 Prozent sind sich absolut sicher, dass keine privaten KI-Accounts in ihrem Betrieb zum Einsatz kommen.

„Es gibt ein großes und steigendes Interesse der Menschen an Künstlicher Intelligenz“, erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Wer mit KI im Privaten positive Erfahrungen mache, wolle die Technologie auch im Beruf einsetzen. „Unternehmen müssen darauf reagieren – und zugleich darauf achten, dass sich keine Schatten-KI verbreitet, mit entsprechenden Risiken für Datensicherheit und Datenschutz“, so Wintergerst.

Regeln werden zunehmend eingeführt

Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Anteil an Unternehmen, die bereits Regeln für den Einsatz generativer KI durch Mitarbeiter festgelegt haben. Demnach gibt es in 15 Prozent der Firmen entsprechende Vorgaben, vor einem Jahr lag dieser Anteil nur bei einem Prozent. Weitere 23 Prozent wollen sicher Regelungen einführen (2023: 16 %). Nur 18 Prozent haben keine Regeln und planen auch keine entsprechen Schritte (2023: 28 %). Rund ein Drittel (36 %, 2023: 48 %) hat sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt.

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