Business Scout Printer & Printing Solutions Einfach nur drucken, in seiner ganzen Vielfalt

Redakteur: Erwin Goßner

Der Single Function Printer hat zugunsten des Multifunktionsgeräts stark an Boden verloren. Der Markt ist jedoch weder langweilig noch uninteressant. Einzelne Segmente verzeichnen Zuwächse und auch spezifische Lösungen sind bei Kunden fest etabliert.

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Bei Druckern und Multifunktionsgeräten verhält es sich ähnlich wie bei einem normalen und einem geländegängigen Fahrzeug. Jedes von ihnen hat seine spezifischen Fähigkeiten, wodurch sie sich für bestimmte Aufgaben mehr oder weniger gut eignen. Ein allradgetriebenes Auto wird seine wahren Fähigkeiten erst im unwegsamen Terrain zeigen, und auch das Multifunktionsgerät macht nur dann Sinn, wenn mit ihm auch gescannt, kopiert oder gefaxt werden soll. Deshalb ist so mancher potenzielle Käufer eines Multifunktionsgeräts besser beraten, sein Geld in einen günstigen Single-Function-Drucker statt in nicht benötigte Features eines All-in-one-Geräts zu investieren.

In einem rückläufigen Druckermarkt muss und kann der Fachhandel durch Beratungskompetenz punkten. Anders als im Consumer-Umfeld, wo meist nur ein einziges Produkt zum Einsatz kommt und das Druckaufkommen gering ist, müssen Geschäftskunden in Anbetracht großer Geräteparks und hoher Auslastung auf Kosteneffizienz bei Anschaffung und Unterhalt achten. Eine überdimensionierte Produktausstattung ist dabei zu vermeiden, denn so hilfreich eine Scan-Funktion an der einen Stelle sein kann, so deplaziert mag sie an anderer Stelle sein.

Die Trendsetter

In Unternehmen haben Drucker auch in Zukunft ihren festen Platz. Konstantes Wachstum gibt es nach wie vor bei den Farblaserdruckern und auch die Absatzzahlen von Business-Inkjet-Druckern dürften, inzwischen durch mehrere Hersteller besetzt, deutlich ansteigen.

Die von Ipsos im Auftrag von Lexmark durchgeführte Studie zeigt Möglichkeiten, das Druckvolumen in Unternehmen zu reduzieren. (Archiv: Vogel Business Media)

Zunehmend kommt auch der Aspekt »Umweltbewusstes Drucken« zu tragen. Das Marktforschungsinstitut Ipsos hat im Auftrag von Lexmark eine Studie durchgeführt, die das Anwenderverhalten in Bezug auf Drucken auch auf diesen Punkt hin untersucht. Die Studie zeigt, dass 49 Prozent der befragten europäischen Unternehmen ihre Druckrichtlinien vergangenes Jahr reformiert haben. Rund 42 Prozent gaben zudem an, künftig weniger drucken zu wollen, allerdings muss vom Management der Firma effizientes Druckverhalten vorgelebt und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen aktiv unterstützt werden.

Auf den folgenden zwei Seiten lesen Sie, wie Experten von HP, Lexmark und Samsung den Markt einschätzen.

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