Souveränitäts‑Check Wie datensouverän bin ich?

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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EU‑only statt Abhängigkeit. Digitale Souveränität ist im Cloud-Zeitalter ein Muss. Souveränitäts-Checker, wie von Myra Security, können sichtbar machen, welche Rechtsräume an Ihrer Website beteiligt sind und decken mögliche Drittstaatenbezüge auf.

Durch können Risiken für DSGVO-Konformität und digitale Souveränität aufgedeckt werden. Er dient also als schneller Reality Check für Compliance und als Entscheidungsgrundlage für EU only Betriebsmodelle, Provider-Auswahl und Nachbesserungen nach Relaunches.(Bild: ©  Anhen Design - stock.adobe.com)
Durch können Risiken für DSGVO-Konformität und digitale Souveränität aufgedeckt werden. Er dient also als schneller Reality Check für Compliance und als Entscheidungsgrundlage für EU only Betriebsmodelle, Provider-Auswahl und Nachbesserungen nach Relaunches.
(Bild: © Anhen Design - stock.adobe.com)

Um das internationale Partnernetzwerk auszubauen und die Channel-Strategie zu stärken, holte sich das deutsche Cybersicherheits-Unternehmen Myra Security Amer Buljubasic als Team-Leiter für strategische Partnerschaften an Bord. „Europa muss dringend die eigenen Technologien vorantreiben, um Abhängigkeiten zu verringern“, postuliert er. Auch veröffentlicht Myra eine Studie zur Digitalen Souveränität.

Digital souverän im Cloud-Zeitalter

Die Frage nach Digitaler Souveränität ist in Cloud-Zeiten zur Kernanforderung geworden – nicht nur für öffentliche Auftraggeber und KRITIS, sondern für alle, die personenbezogene oder geschäftskritische Daten verarbeiten. Mit dem „Souveränitäts-Checker“ bietet Myra Security ein kostenloses Online-Werkzeug, das auf Knopfdruck prüft, wie unabhängig und rechtskonform eine Website betrieben wird – und ob Datenflüsse an Anbieter außerhalb der EU mit extraterritorialen Zugriffsrechten anliegen.

Was der Souveränitäts-Checker von Myra kann

Nach Eingabe der Domain analysiert der Souveränitäts-Checker automatisiert das Web-Set-up. Dabei identifiziert er alle Dienste und Provider, die in der Auslieferungskette beteiligt sind. Dies umfasst das Hosting über DNS und CDN bis hin zu eingebundenen Drittinhalten, welche den jeweiligen Rechtsräumen zugeordnet werden.

Auf dieser Basis bewertet das Tool, ob aus den Zuständigkeiten der Anbieter Risiken für Datenschutz, DSGVO Konformität und Digitale Souveränität entstehen. Die Ergebnisse werden laut Myra übersichtlich aufbereitet und weisen mögliche Drittstaatenbezüge sowie Abhängigkeiten aus. Ziel ist es, Transparenz darüber zu schaffen, wer worauf zugreifen darf, wo Daten liegen und welche Gesetze greifen.

Deshalb sind Souveränitäts-Checker relevant

Cloudbasierte Web-Umgebungen bestehen selten aus einem einzelnen Provider. Häufig kommen Multi-CDN-Set-ups, Managed DNS, Performance Optimization, Security Services, Analytics oder Tag-Manager hinzu – oft mit US-Rechtsbezug. Für Architekturen in regulierten Umfeldern reicht es nicht, das Primär-Hosting in der EU zu belassen. Entscheidend ist Myra-Experten zufolge die gesamte Kette der Datenverarbeitung.

Der Checker kann einen schnellen Reality Check liefern und als Startpunkt für Risiko- und Compliance-Bewertungen dienen. Typische Einsatzszenarien sind somit beispielsweise KRITIS beziehungsweise der öffentliche Sektor zur Untermauerung von Souveränitäts- und Datenschutzanforderungen gegenüber Dienstleistern. Durch ein Continuous Monitoring werden regelmäßige Stichproben durchgeführt, ob sich die Abhängigkeiten durch Änderungen von Drittinhalten verschoben haben.

Mehr Infos zum Myra-Souveränitäts-Checker.

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