Trends im E-Commerce

Die Grenze zwischen Off- und Online-Commerce verwischt

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ITB: Die Wachstumsraten im E-Commerce sind nach wie vor hoch. Aber es hat den Anschein, dass sich die Marktanteile eher bei den großen Anbietern konzentrieren, und zwar unabhängig von Produktkategorien. Sehen Sie das auch so?

Helbig: Es stimmt, dass der E-Commerce weiter wächst und sicherlich haben große Anbieter mehr Marktanteile. Dennoch kann man nicht von einer Konzentration sprechen. Der E-Commerce ist ein sehr innovativer Markt. Stetig kommen neue Unternehmen mit neuen Bereichen hinzu. Die Entwicklung ist hier auch noch lange nicht abgeschlossen. Denkt man beispielsweise an den Lebensmittelbereich oder mobile Bezahl- und Abrechnungssysteme, so gibt es hier noch eine Menge Entwicklungspotenzial. Auch künftig werden kleinere Start-Ups mit innovativen Ideen auf den Markt kommen.

ITB: Große Online-Händler richten zunehmend Showrooms und Verkaufsflächen ein, auf denen auch „Offline“ verkauft wird und ehemalige „Offline-Händler“ suchen mit einem Webshop ihr Umsatzheil. An Multi-Channel führt kein Weg mehr vorbei, oder?

Helbig: Multi-Channel oder auch Omni-Channel ist mittlerweile ein Muss für erfolgreiche Händler. In Zukunft wird man vermehrt nur noch von „Omni-Channel-Commerce“ sprechen, da die Grenzen zwischen Off- und Online verschwimmen. Der Konsument macht bei der Informationsbeschaffung oder dem Kauf keine Unterschiede. Vielmehr stehen ihm multiple Kanäle zur Verfügung. Daher müssen erfolgreiche Händler jegliche Kanäle parallel nutzen und Zielgruppen medienübergreifend über ihr Angebot informieren.

Erfahren Sie auf der nächsten Seite, ob sich Online-Händler tatsächlich immer mehr angleichen.

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