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Data Center Fabrics – begrenzte Kompatibilität inklusive?
Obwohl einige Netzwerkhersteller ganz marketingstrategisch gerne die Verwendung von offenen Standards als Basis für ihre Data-Center-Fabric-Konzepte ins Feld führen, haben sie doch die ersten Produkte ihrer neuen Architekturen auf noch nicht verabschiedete Standards, also Drafts, aufgebaut und benötigen daher im Betrieb meist homogene Single-Vendor-Umgebungen. Und obwohl die meisten Hersteller mit Standard-konformer Kompatibilität ihres „Data Center Fabric“-Portfolios werben, müssen doch alle auch einräumen, dass ein Betrieb im Kompatibilitätsmodus wahrscheinlich nicht die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Single-Vendor-Lösung erreichen wird.
Administratoren stehen damit vor der schwierigen Aufgabe abzuwägen, welche Risiken mit einer Single-Vendor-Strategie einhergehen bzw. welche Vorteile in Sachen Performance und Feature-Set eine derartige Lösung erst möglich macht.
Dazu meint Zeus Kerravala, Senior Vice President und Distinguished Research Fellow der Yankee Group: „Die Einführung einer Data Center Fabric stellt eine signifikante Veränderung des gesamten Rechenzentrumsnetzwerks dar. Unternehmen sollten daher ihre Hausaufgaben gewissenhaft erledigen und eine ganze Reihe in Frage kommender Angebote ausführlich hinterfragen und testen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Unbesehen auch in Sachen Data Center Fabric einfach zur Lösung des bisherigen Netzwerk-Lieferanten zu greifen, ist definitiv zu kurz gesprungen“.
(ID:2052013)