Unsicherheiten machen Maßnahmen notwendig Cancom beantragt Kurzarbeit – trotz bestem Geschäftsjahr
Nach dem besten Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte stellt sich das schwäbische Systemhaus Cancom auf ein schwieriges Jahr 2009 ein. Nach Bechtle beantragt jetzt auch Cancom Kurzarbeit für einige Mitarbeiter.
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Lag der Umsatz im Vorjahr noch bei 277,5 Millionen, erwirtschaftete Cancom 2008 ein Umsatzplus von 24,5 Prozent, insgesamt also 345,6 Millionen. Damit konnte das Unternehmen eine neue Bestmarke setzen. Grund für das Umsatzwachstum sind unter anderem die Übernahmen der Sysdat GmbH sowie die mehrheitliche Beteiligung an dem eTailer Home of Hardware.
Das Cancom-Management geht von einem weiteren Umsatzwachstum aus, das aus der Vollkonsolidierung der beiden im vergangenen Geschäftsjahr erworbenen Unternehmen resultiert, stellt sich aber gleichzeitig auf ein schwieriges Gesamtjahr 2009 ein.
»Im laufenden ersten Quartal ist schon eine Zurückhaltung auf Kundenseite zu spüren«, so Cancom-Chef Klaus Weinmann. Um die Kosten zu senken beantragt das Unternehmen Kurzarbeit. Zunächst soll die Maßnahme vor allem bei den im Projektgeschäft bei den Automobilherstellern Audi und BMW eingesetzten Mitarbeitern und in Teilen der zentralen Dienste des Unternehmens umgesetzt werden.
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