Systemhaus schafft Strukturen für künftiges Wachstum

Bechtle investiert in sein größtes Kapital: die Mitarbeiter

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Systemhaus entwickelt sein Kompetenzspektrum weiter

Den „außerordentlich hohen Qualifizierungsgrad der Vertriebs- und Technikmitarbeiter im Bereich Virtualisierung“ schätzt auch Carsten Heidbrink, Director Partner Sales bei Cisco. Dabei ermögliche das dezentrale Geschäftsmodell den Bechtle-Experten, schnell, eigenverantwortlich und nah am Kunden zu agieren.

Für zukunftsweisend hält der Cisco-Manager, wie das Systemhaus sein Kompetenzspektrum weiterentwickelt. So bildet Bechtle seit rund einem Jahr so genannte Business-Architekten aus, die Kunden bei der Transformation ihrer IT in die Cloud-Ära begleiten und diesen Prozess mitgestalten sollen. „Durch die massiven Investments in die Business-Architekten sichert sich Bechtle auch künftig den Zugang zu Entscheidern in Unternehmen.“ Denn solche Experten für IT-Architekturen sorgen laut Heidbrink dafür, dass Technologie für das Geschäft relevant wird.

Der Geist der Gründer lebt

Bei den so genannten weichen Faktoren ist ein weiterer Grund für den Erfolg der Schwaben zu suchen. „Bechtle pflegt wie wenige Systemhäuser eine ganz eigene Firmenkultur: bodenständig, bescheiden und mit klarem Blick auf den Kunden“, meint Citrix-Manager Goldbrunner.

Maßgeblich geprägt haben diese Kultur die Gründer Gerhard Schick und Ralf Klenk, die das Unternehmens mehr als 25 Jahre lang steuerten. Inzwischen sind zwar beide von Bord: Klenk schied bereits Ende 2008 aus dem Vorstand aus, und Schick verließ im Frühling dieses Jahres den Aufsichtsrat. Doch das aktuelle Management sieht sich in der Tradition der beiden Vollblut-Unternehmer. „Der Gründergeist ist bei Bechtle nach wie vor sehr lebendig“, berichtet Vorstand Guschlbauer. Persönlich habe er von Schick und Klenk vieles gelernt, was ihm dabei helfe, „meinen Beitrag zur Weiterentwicklung von Bechtle zu leisten“. □

(ID:36687960)