Fokus: Kundengewinnung Auf in die Enterprise-Klasse mit Sophos

Von Natalie Forell 3 min Lesedauer

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Mit der Vision, jedes Unternehmen mit einem virtuellen CISO zu versorgen, bringt Sophos unter anderem den AI Companion für schnelle Antworten und Pitches auf den Markt . Hand in Hand mit den Partnern sollen neue Kunden an Board kommen.

Sophos ist auf Enterprise-Kurs mit virtuellem CISO, eigenem Sales-Team und starken Partnerschaften. Dabei steht vor allem auch der direkte Austausch mit den Partnern im Fokus.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Sophos ist auf Enterprise-Kurs mit virtuellem CISO, eigenem Sales-Team und starken Partnerschaften. Dabei steht vor allem auch der direkte Austausch mit den Partnern im Fokus.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Sophos will jedem Unternehmen einen virtuellen CISO zur Verfügung stellen, setzt auf neue KI-Hilfsmittel wie den AI Companion und verstärkt zugleich den eigenen Vertrieb mit eigenen Renewal-Teams. Bereits seit langem verfolgt der Hersteller eine Channel-First-Strategie und legt den Fokus vollständig auf den indirekten Vertrieb. Mit dem neuen MSP-Elevate-Partnerprogramm werden Managed Service Provider gezielt unterstützt, ihr Geschäft durch optimiertes Knowhow und hilfreiche Tools zu optimieren. Das Programm bietet Partnern exklusive Vorteile wie Zugang zu Sophos MDR-Diensten, rabattierte Hardware-Lösungen, kostenlose Schulungen und erfolgsbasierte Prämien.

Wie stellt sich Sophos zukünftig auf?

Gleichzeitig verstärkt Sophos den eigenen Vertrieb mit einem neu strukturiertem Team, das sich auf die Gewinnung von Großkunden („New Logos“) konzentriert. Zusätzlich wurden Renewal-Teams aufgebaut, die gemeinsam mit Distributoren daran arbeiten, Bestandskunden langfristig zu binden und den Customer Lifetime Value zu steigern. Künftig sollen diese Teams auch in die Zusammenarbeit mit MSP eingebunden werden, um im direkten Austausch mit Partnern die Produkte und Services kontinuierlich zu verbessern und so die Ansprache auf C-Level-Ebene zu steigern. Um im Enterprise-Markt besser Fuß zu fassen ist vor allem auch die Übernahme von Secureworks bedeutend. Für Sophos ermöglicht die Übernahme den Ausbau des eigenen Partnernetzwerkes wie auch ein breiteres Lösungsportfolio. Momentan hat Sophos deswegen auch noch zwei Partnerprogramme, diese sollen aber im nächsten Geschäftsjahr zusammengeführt werden.

Nur zusammen mit dem Channel können die Kunden gut bedient werden. Niemand kommt so eng mit dem Kunden zusammen, wie die Partner.

Stefan Fritz, Director Channel Sales für EMEA Central, Sophos

Mit dem virtuellen CISO (vCISO) verfolgt Sophos die Vision, jedem Unternehmen – unabhängig von Größe und internem Sicherheitsteam – Zugang zu strategischer Sicherheitsberatung zu ermöglichen. Die technische Grundlage bildet das erweiterte NIST Cybersecurity Framework, das 2024 um die Säule „Govern“ ergänzt wurde. Der vCISO befindet sich derzeit in der Planungsphase und soll künftig das Security-Risk-Management deutlich verbessern.

Was können die Partner erwarten?

Technologie bleibt das zentrale Fundament der Sophos-Strategie – in der aktuellen Roadmap rückt der Hersteller besonders die Entwicklungen in den Fokus, die Bedrohungen früher erkennen, Angriffe schneller abwehren und operative Sicherheit stärker automatisieren sollen. Neben der neuen XGS-Firewall setzt Sophos auf verstärkte Plattformdienste, automatisierte SOC-Prozesse durch KI sowie verbesserte Maßnahmen zur Identitätssicherheit.

  • Sophos Central: Seit Mai ist auf dieser Plattform jetzt auch der Account Health Score für jeden Mitarbeiter einzeln zu sehen, inklusive aller sicherheitsrelevanten Erkennungen und Vorfälle. Zudem kann für jeden Mitarbeiter ein eigener Workflow gebaut werden. Geplant ist, dass alle Endpoints, Server und Firewalls auf dieser Plattform sichtbar sind.
  • Taegis-Plattform: Mit der Integration der Taegis-Plattform von Secureworks schlägt Sophos ein neues Kapitel im Enterprise-Markt auf. Bereits im August soll Sophos XDR Endpoint direkt mit Taegis MDR verknüpft werden. Im Herbst soll dann der Rebrand von Secureworks IDR zu Sophos ITDR folgen, das sich auf die Erkennung und Bewertung von Risiken rund um digitale Identitäten fokussiert.
  • Sophos-MDR: Die MDR-Lösung wird weiter ausgebaut. Neu hinzu kommt unter anderem automatische Maßnahmen wie das Sperren von Benutzerkonten – beispielsweise bei verdächtigen Aktivitäten in Microsoft 365. Ein überarbeitetes Dashboard soll außerdem für mehr Übersichtlichkeit sorgen. Ziel ist es, Sicherheitsteams eine Art Fernbedienung für schnelle Reaktionen in Echtzeit an die Hand zu geben.

Stefan Fritz ist Director Channel Sales EMEA Central bei Sophos.(Bild:  Sophos)
Stefan Fritz ist Director Channel Sales EMEA Central bei Sophos.
(Bild: Sophos)

  • KI:Mit dem neuen AI Companion bringt Sophos einen intelligenten Assistenten für den Channel. Dieser unterstützt bei der Vorbereitung von Kundengesprächen, erstellt Vergleiche zwischen Produkten und liefert produktbezogene Antworten. In Planung ist außerdem, dass der Assistent über SQL-Abfragen direkt in Kundenumgebungen Einsicht nehmen kann, etwa um Schwachstellen gezielt zu identifizieren.

Mit einer klaren Channel-First-Strategie, wachsendem Fokus auf Enterprise-Kunden und einer Technologie-Roadmap, die auf reale Bedrohungsszenarien reagiert, will sich Sophos als ein Sicherheitsanbieter positionieren, der zuhört – und liefert. Stefan Fritz, Director Channel Sales für EMEA Central bei Sophos, bestätigt: „Nur zusammen mit dem Channel können die Kunden gut bedient werden. Niemand kommt so eng mit dem Kunden zusammen, wie die Partner.“

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