Veritas-Studie zeigt KI-Potenzial und Sorgen Arbeitnehmer schwanken zwischen Fortschritt und Furcht

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Veritas Technologies zeigt: 70 Prozent der deutschen Angestellten setzen bereits auf KI. Dennoch wächst die Angst um den eigenen Job – die Sorge besteht, dass die Technologie zunehmend Arbeitsplätze ersetzen könnte.

Ralf Baumann, Country Manager Deutschland von Veritas(Bild:  Veritas)
Ralf Baumann, Country Manager Deutschland von Veritas
(Bild: Veritas)

Im Zuge der StudieGenerative AI in the workplace“ hat Veritas den Einsatz von KI am Arbeitsplatz untersucht. Befragt wurden insgesamt 11.500 Arbeitnehmer aus elf Ländern, darunter auch 1.000 Personen aus Deutschland. Demnach nutzen knapp drei Viertel der Angestellten (70 Prozent) bereits KI am Arbeitsplatz.

Doch während das Interesse an der Technologie zunimmt, wachsen auch die Sorgen: 39 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass KI bis zu einem Viertel ihrer Arbeit übernehmen könnte. 32 Prozent sehen bis zur Hälfte ihrer Aufgaben in Gefahr, 14 Prozent sogar noch mehr. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer erwartet, dass ihr Arbeitgeber innerhalb der kommenden drei Jahren Aufgaben durch KI ersetzen wird. Gründe dafür sind vor allem höhere Produktivität (51 Prozent), mögliche Kosteneinsparungen (33 Prozent) und geringere Fehleranfälligkeit (20 Prozent) im Vergleich zur menschlichen Arbeit.

Unternehmen sollten Sicherheit bieten

„Eine deutliche Verunsicherung prägt den Arbeitsalltag: Viele Beschäftigte nutzen aus unterschiedlichen Gründen generative KI-Tools für ihre täglichen Aufgaben. Gleichzeitig fühlen sich einige Arbeitnehmer durch die neue Technologie bedroht“, erklärt Ralf Baumann, Country Manager Deutschland von Veritas.

Der Experte rät Arbeitnehmern dazu, KI-Technologien vor allem als Ergänzung statt Ersatz für ihre menschliche Arbeitskraft zu sehen. Dies könnte auch neue Jobmöglichkeiten eröffnen. Zudem könnte KI lästige Routineaufgaben übernehmen und so mehr Zeit für kreative und strategische Tätigkeiten schaffen, die von der Technologie nicht geleistet werden können. „Unternehmen sollten dies klar kommunizieren und entsprechende Richtlinien einführen, damit sich die Mitarbeiter sicherer fühlen“, so Baumann.

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