Arques setzt geplantes »Sales-and-Rent-Back-Modell« um Actebis-Immobilien wechseln Besitzer
Wie geplant hat Actebis-Konzernmutter Arques nun die Immobilien am Stammsitz Soest und Bad Wünnenberg-Haaren verkauft. Für 32 Millionen Euro gingen die Anlagen an die US-Investmentfirma W.P. Carey über. Im Zuge dessen sinkt die Nettoverschuldung von Arques.
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Die Arques Industries AG hat Immobilien der Actebis-Gruppe in Soest und Bad Wünnenberg-Haaren für 32 Millionen Euro an den New Yorker Immobilienfond W.P. Carey veräußert.
»Bei dem Verkauf handelt sich um eine langfristig geplante Transaktion, die nun abgeschlossen wurde. Darin wurde bestimmt, die Gebäude an einen Investor zu veräußern und sie dann zurückzumieten. Dieses so genannte »Sale-and-Rent-Back Modell« ist eine in vielen Branchen gängige Praxis und für Actebis selber neutral. »Die Transaktion hat insofern keine Folgen für den Verkauf der Actebis, noch handelt es sich um eine strategische Entscheidung bzgl. der Logistik«, heißt es seitens Arques. Wie in vielen anderen Branchen ist auch in der Distribution diese Art der Sales-und-Rent-Back-Modelle durchaus üblich.
Die Immobilien waren Mitte vergangenen Jahres bei der Akquisition der Actebis Peacock GmbH mit übernommen worden. Dabei handelt es sich um den Hauptsitz der Actebis in Soest sowie das ehemalige Peacock-Logistikzentrum in Bad Wünnenberg-Haaren.
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