Channel Fokus Power & Cooling Worauf kommt es bei USVs und Kühlung an?

Von Sylvia Lösel 1 min Lesedauer

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Enthus ist zwar erst seit kurzem unter diesem Namen auf dem Markt, Erfahrung hat der Dienstleister aber schon lange Jahre. Denn hier machen MCL, Vintin, Elanity und Secadm gemeinsame Sache. Worauf es bei Power & Cooling ankommt, beschreibt Michael Scheuring.

Michael Scheuring, Senior Consulting Manager Datacenter & Cabling bei Enthus(Bild:  BRAEUTIGAM)
Michael Scheuring, Senior Consulting Manager Datacenter & Cabling bei Enthus
(Bild: BRAEUTIGAM)

ITB: Wie kann man die optimale Kapazität seiner USV-Anlage ermitteln?

Scheuring: Um die optimale Kapazität zu ermitteln, sollte man die tatsächlichen Verbräuche vor Ort messen. Ein Betreiber, der beispielsweise die Leistung seiner Racks mit 120 kW berechnet hat, möchte aus Gründen der Redundanz zwei USV-Anlagen mit jeweils 160 kVA einsetzen. Eine Vor-Ort-Messung hat jedoch nur eine benötigte Leistung von 50 kW ergeben, wodurch zwei Anlagen mit 75 kVA völlig ausreichend sind. Durch die modulare Bauweise der Anlagen kann man bei zukünftig steigenden Anforderungen einfach zusätzliche Leistungsmodule hinzufügen. Der Einsatz von modularen USV-Anlagen ist eine effiziente Möglichkeit, elektrische Energie zu sparen. Eine vor Ort durchgeführte Messung kann dabei helfen, die ideale Kapazität zu ermitteln.

ITB: Auch bei der Kühlung gibt es bestimmt Energiespar-Potenzial?

Scheuring: Ja. Beispielsweise durch ein Kühlkonzept für ein Kaltgang-/Warmgangsystem. Die Serverracks werden so angeordnet und eingehaust, dass der Luftstrom sie möglichst effizient durchläuft und eine Rückkopplungsschleife für die Kühlung und Erwärmung der Luft entsteht.

Neben der Einhausung der Racks muss innerhalb der Schränke auf eine saubere Führung der Leitungen (Netz-Anschlusskabel, Patch- und Jumperkabel, Trunks etc.) geachtet werden, damit die Luft möglichst ungehindert den Schrank durchströmen kann. Nicht verwendete Einbauslots und Kabeldurchführungen in den Schränken müssen mit Blindplatten bzw. Bürstenleisten verschlossen werden.

ITB: Hilft ein Energiemanagement-System?

Scheuring: Ja, jedoch kann eine zentrale Überwachung nicht die Komplexität der IT-Infrastruktur reduzieren. Eine gemeinsame Überprüfung der Anforderungen, Optimierung und Umsetzung mit dem Kunden ist daher unerlässlich, da jedes Datacenter und jeder Kunde eigene Herausforderungen hat.

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