Sovereign Cloud
Wie T-Systems mit der „T Cloud Public“ Digitale Souveränität fördern will

Von Dr. Stefan Riedl 18 min Lesedauer

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Der Data Act alleine bringt keine Digitale Souveränität. Mit einem alternativen Angebot zu Hyperscalern will T-Systems die Digitale Souveränität konkretisieren. Zwei Manager des Telko-Konzerns analysieren „den Struggle“ im Cloud-Business.

Mit der „T Cloud Public“ will T-Systems den US-Hyperscalern etwas entgegensetzen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Mit der „T Cloud Public“ will T-Systems den US-Hyperscalern etwas entgegensetzen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Der „Cloud-Struggle“ ist real. So soll der Cloud Act vor allem Flexibilität herstellen und Vendor-Lock-ins überwinden. Doch wie man es dreht und wendet, braucht es auch souveräne, wettbewerbsfähige Angebote zu jenen aus den USA. Dabei stellen sich viele Fragen – auch die, ob die US-Angebote nicht bereits ausreichend souverän sind – und so sind es letzten Endes nicht nur die Kosten, die in die Abwägungen der Kunden einfließen.

Anbieterabhängigkeit überwinden

Der Data Act wird in der Gesamtgemengelage als nur ein kleiner Baustein in Richtung digitaler Souveränität betrachtet. Auch bei T-Systems spricht man in dem Zusammenhang von einem Schritt zur Stärkung der digitalen Souveränität. Christine Knackfuß-Nikolic, Chief Sovereignty Officer bei T-Systems, erläutert, wie so die digitale Souveränität in Europa gestärkt werden soll: „Indem der Data Act von den Anbietern verlangt, vertragliche und technische Barrieren zu beseitigen, drängt er die Branche zu mehr Offenheit, Portabilität und Interoperabilität und hilft den Kunden, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten.“