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Definition Was sind Smart Spaces?

Autor / Redakteur: zeroshope / Sarah Böttcher

Smart Spaces sind Räume, die mit neuartigen Technologien ausgestattet sind, um Menschen zu unterstützen. Im Idealfall sind sie in der Lage, sich komplett auf deren Bedürfnisse auszurichten. Es gibt dabei allerdings einige Herausforderungen.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Smart Spaces, also „intelligente Räume“, sind physische und/oder digitale Umgebungen, in denen Menschen und technologische Systeme interagieren. Letztere sind dabei offen, vernetzt und koordiniert. Ziel ist es, dass sich der jeweilige Raum vollständig an die Bedürfnisse seiner menschlichen Nutzer anpassen kann. Diese sollen ein interaktives, automatisiertes und immersives Erlebnis erhalten.

Ein Beispiel für Smart Spaces in unserer Zeit

Smart Spaces sind beispielsweise Smart Homes, in denen sich die Beleuchtung, Sicherheitskameras oder auch die Heizung über ein zentrales Interface steuern lassen. Dieses kann das Smartphone sein, aber auch ein Sprachassistent. Verglichen mit dem, was die Branche für die intelligenten Räume schaffen möchte, sind die Smart Homes allerdings erst der Anfang. Beispielsweise mangelt es weitgehend an akustischen und visuellen Erkennungssystemen, durch die der Raum auf die Bedürfnisse seiner Nutzer eingehen kann.

So sollen Smart Spaces in Zukunft aussehen

In welche Richtung die Entwicklung von Smart Spaces verlaufen soll, vermag ein anderes Beispiel zu demonstrieren, dass häufig in der ITK-Branche genannt wird: der intelligente Konferenzraum als Smart Working Space. Dieser soll die folgenden Qualitäten besitzen:

  • Er kann eigenständig Nachrichten an die Teilnehmer versenden, wann ein Meeting stattfindet.
  • Er klimatisiert und belüftet sich nach den Wünschen der Anwesenden.
  • Der Raum ist zudem in der Lage zu erkennen, ob es an Getränken oder Speisen mangelt.
  • Die für die Konferenz benötigten Informationen stellt der Raum allen Teilnehmern direkt auf ihren Geräten zur Verfügung.
  • Nach Ende des Meetings erhalten alle Teilnehmer automatisch ein Protokoll.

Spezielle Herausforderungen für Smart Spaces

Die intelligenten Räume haben mit drei zentralen Herausforderungen zu kämpfen:

  • 1. mangelnde Vernetzung: Dies ist der Grund, weshalb wir die Räume kaum sehen. Die Vernetzung ist noch nicht weit genug fortgeschritten.
  • 2. Stromhunger: Die Technologie in einem Smart Space verlangt nach viel Energie. Dieser kann nicht ohne Weiteres gedeckt werden. Die Funktionen stehen nicht mehr zur Verfügung, wenn beispielsweise Akkus geladen werden.
  • 3. mangelnde Kompatibilität mit Peripheriegeräten: Ein Smart Office Space muss mit Smartphones, Tablets sowie Eingabegeräten zusammenarbeiten. Dies ist derzeit kaum möglich, dass es an Standards mangelt, die eine Kommunikation zwischen Raum und Peripherie gestatten würde.

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