Definition Was ist Malware?

Von andi_dd 2 min Lesedauer

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Bei Malware handelt es sich um einen Sammelbegriff, der vielfältige Arten an Schadsoftware umfasst. Besonders gefährlich sind diverse Trojaner wie Ransomware und Spyware. Es drohen hohe finanzielle Schäden.

Zu den Hauptzielen von Malware gehören der Diebstahl von vertraulichen Informationen, die Störung von Computeroperationen und finanzielle Gewinne auf Kosten der Opfer. (Bild:  James Thew - stock.adobe.com)
Zu den Hauptzielen von Malware gehören der Diebstahl von vertraulichen Informationen, die Störung von Computeroperationen und finanzielle Gewinne auf Kosten der Opfer.
(Bild: James Thew - stock.adobe.com)

Die Bezeichnung Malware basiert auf dem englischen Ausdruck „malicious software“, der sich mit „bösartige Software“ übersetzen lässt. Diese Beschreibung bringt den Kern von Schadsoftware auf den Punkt: Alle Varianten von Malware richten bei den Betroffenen einen gewissen Schaden an. Darunter leiden private Nutzer, Firmen, Behörden und viele andere Institutionen. In der Praxis sehen sich Unternehmen und weitere Organisationen mit einem besonders großen Schaden konfrontiert. So kann ein Erpressungstrojaner sämtliche Betriebsabläufe über Tage oder Wochen behindern.

Übersicht: Arten von Malware

Die übliche Kategorisierung von Malware lautet:

  • Viren
  • Würmer
  • Trojanische Pferde

Diese Varianten unterscheiden sich vornehmlich in der Architektur. Bei Viren handelt es sich um Programmcodes, bei Würmern um Programme oder Skripte. Trojaner fungieren als eigenständige Programme, die als Haupt- oder Nebenfunktion über einen Schadcode verfügen.

Typische Verbreitungswege von Malware

Viele Schadprogramme gelangen über E-Mail-Anhänge auf PCs, Notebooks und mobile Endgeräte. Nutzer öffnen den Anhang, anschließend installiert sich unbemerkt die Schadsoftware. Auch über manipulierte Webseiten erfolgt häufig eine Infizierung. Bei Drive-by-Downloads reicht das bloße Aufrufen von Webseiten, es ist kein bewusstes Downloaden erforderlich. Darüber hinaus können Datenträger wie USB-Sticks infiziert sein. Schwachstellen in Soft- und Hardware ermöglichen ebenfalls eine Installation von Malware, zum Beispiel im Rahmen eines Hackerangriffs.

Schadenssoftware als wirtschaftliche Gefahr

Malware richtet bei Unternehmen, Behörden & Co. auf unterschiedliche Weise Schäden an:

  • Datenverlust: Diverse Programme stehlen sensible Kundendaten und Geschäftsgeheimnisse. Das führt zu betrieblichen Einbußen, wenn Konkurrenten diese Informationen für ihre Zwecke nutzen.
  • Effizienzverlust: Unterschiedliche Malware sorgt dafür, dass Beschäftigte ihre Aufgaben nicht erfüllen können. Auch Industrieanlagen können nach einer Infizierung mit Schadprogrammen ausfallen. Wertvolle Arbeitszeit geht verloren!
  • Imageverlust: Wenn Kunden und Geschäftspartner von mangelnder Datensicherheit erfahren, leidet die Reputation von Firmen.
  • Zusätzliche Kosten: Bei massiven Angriffen müssen Betroffene Hard- und Software ersetzen. Speziell bei Erpressungstrojanern kommt ein mögliches Lösegeld als Kostenfaktor hinzu.

Beispiele für bekannte Malware

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) befasst sich intensiv mit dem Themenbereich Malware und warnt vor allem Unternehmen und weitere Institutionen vor den Folgen. Die Behörde ordnet die aktuellen Risiken ein, einen besonderen Fokus legt sie auf Ransomware und Spyware:

  • Ransomware ist auch unter dem Begriff Erpressungstrojaner bekannt: Diese Trojaner verschlüsseln Festplatten und Server, Kriminelle fordern ein Lösegeld.
  • Spyware spioniert die betroffenen Geräte aus, auch dies kann zu einem relevanten Schaden führen.

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