Definition Was ist CWPPs?

Von Nicole 2 min Lesedauer

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CWPPs ist die Abkürzung für Cloud Workload Protection Platforms und dient dem Schutz der Arbeitslasten in der Cloud: Umso komplexer oder umfänglicher die Cloud-Umgebung ist, desto höher sind auch die damit verbundenen Sicherheitsrisiken.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

CWPP und CSPM dienen beide der Sicherung von Cloud-Umgebung, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Beim CSPM (Cloud Security Posture Management) liegt dieser auf der Infrastruktur, beim CWPP auf den Workloads.

Die Prozesse in der Cloud erfordern für reibungslose Abläufe eine kontinuierliche Überwachung. Ebenso relevant sind Sicherheitsaspekte. Hier setzt CWPP an: Sämtliche Cloud-Workloads werden automatisch überwacht, Fehler behoben und bei Sicherheitsrisiken oder kritischen Aktivitäten Gegenmaßnahmen ergriffen. Das erfordert die Implementierung aller Workflows in der Cloud sowie die Integration individueller interner Sicherheitsstandards in Unternehmen. Da Cloud-Umgebungen nicht statisch genutzt werden, sind CWPPs dynamisch skalierbar und können jederzeit den aktuellen Umgebungen und Prozessen angepasst werden.

Die Funktionen und Automatismen einer CWP-Plattform:

  • - entlasten die IT-Fachkräfte
  • - senken die Fehleranfälligkeit
  • - minimieren Sicherheitsrisiken
  • - steigern die Effizienz der Prozesse
  • - können zur Kostensenkung beitragen

Dank flexibler Skalierbarkeit sind standortunabhängige Integrationen von Worksloads möglich und die Anpassung an sich wandelnde Strukturen ist gegeben. Besondere Herausforderungen sind außerdem mit Multicloud-Umgebungen verbunden - auch hier lässt sich eine CWP-Plattform effektiv einsetzen.

Transparenz und Prozessoptimierung

Die kontinuierliche netzübergreifende Überwachung integrierter Workloads verschafft den Verantwortlichen Transparenz und deckt eventuelle Schwachstellen auf. Auf dieser Basis gestatten Auswertungen beispielsweise die Optimierung von Prozessen und der Regulierung des Datenverkehrs.

Implementierung und Konfiguration

Mit dem Umfang und der Komplexität steigen die Herausforderungen bei der Implementierung und Konfiguration: Es ist eine Abstimmung auf bestehende Systeme und Prozesse erforderlich, rechtliche (gegebenenfalls auch branchenspezifische) Aspekte sind zu berücksichtigen und interne Sicherheitsstandards zu integrieren. Die zu überwachenden Workflows sind zu definieren und die eventuelle Ausgabe von Warnmeldungen ist zu bestimmen.

Weiterhin sind die Automatismen zur Sicherstellung eines reibungslosen Datenverkehrs, der Behebung etwaiger Fehler und der Maßnahmen bei Bedrohungen zu konfigurieren. Das ist zunächst sehr zeitintensiv, führt aber langfristig auf mehreren Ebenen zur Effizienz- und Sicherheitssteigerung. Berichte, Protokolle und Auswertungen erlauben nach der Implementierung jederzeit weitere Optimierungen.

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