gesponsertCloud Repatriation Wann der Weg zurück ins eigene Rechenzentrum die bessere Wahl ist

Aktualisiert am 05.08.2025 3 min Lesedauer

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Das Speichern von Daten in der Cloud ist omnipräsent – doch immer mehr Unternehmen überdenken ihre Cloud-Strategie und verlagern Workloads zurück in die eigene IT-Infrastruktur. Was steckt hinter diesem Trend und wann lohnt sich die Rückkehr zu On-Premise-Lösungen?

(Bild:  Soft & Cloud)
(Bild: Soft & Cloud)

Vor wenigen Jahren noch als Zukunftstrend gefeiert, erweist sich die vollständige Migration in die Cloud heute oft als kostspieliges Abhängigkeitsmodell. Trotz der Vorteile machen Unternehmen zunehmend einen Schritt zurück und verlagern Workloads wieder in die eigenen Rechenzentren. Diese Rückverlagerung wird auch als Cloud Repatriation bezeichnet.

Aktuelle Entwicklungen zeigen deutlichen Trend

Cloud Repatriation beschreibt das Verfahren, bei dem Unternehmen Workloads, Daten oder Anwendungen, die ursprünglich in die Cloud migriert wurden, wieder zurück in ihr eigenes Rechenzentrum verlagern. Laut einer Citrix-Studie haben bereits 42 Prozent der befragten US-Unternehmen Workloads aus der Cloud zurückgeholt oder ziehen es in Erwägung.

In einer im Juni 2023 durchgeführten Studie des US-amerikanischen Softwareunternehmens Cloudera gaben drei Viertel der 200 befragten deutschen Unternehmen an, ihre Daten aus der Cloud ins eigene Rechenzentrum zurückholen zu wollen.

Zusätzlich wächst in politisch unsicheren Zeiten die Skepsis gegenüber US-basierten Cloud-Anbietern, da der Cloud Act US-Behörden weitreichende Zugriffsmöglichkeiten einräumt.

Gründe für die Rückführung

Das flexible Pay-as-you-go-Prinzip ist einer der Hauptgründe, weshalb sich Unternehmen für die Cloud entscheiden. Vor allem bei kleineren Workloads sind die Kosten vergleichsweise niedrig. Doch je größer die Datenmengen werden, desto unwirtschaftlicher wird die Cloud. So ist die versprochene Preistransparenz in der Praxis oft weniger übersichtlich als gedacht: Versteckte und unvorhergesehene Kosten bewegen immer mehr Unternehmen dazu, das eigene Rechenzentrum neu zu bewerten. Der wichtigste Beweggrund für die Rückführung ist daher die Kostenkontrolle. Unternehmen möchten mehr Planbarkeit und Transparenz in ihre IT-Ausgaben bringen. Software aus dem Remarketing stellt hier eine kostengünstige Alternative gegenüber Neulizenzen dar.

Sicherheit und Compliance als Treiber der Cloud-Rückführung

Neben den Kosteneinsparungen sprechen weitere wichtige Faktoren für Cloud Repatriation: Die verbesserte Sicherheit und Compliance-Konformität, da sensible Daten im eigenen Haus bleiben. Die lokale Verarbeitung ermöglicht zudem eine bessere Performance bei der Echtzeitverarbeitung großer Datenmengen. So verlagert sich die volle Kontrolle wieder in die eigene IT-Umgebung zurück und Unternehmen werden unabhängig von den Preismodellen der Cloud-Anbieter.

Europäische Unternehmen sehen sich zudem mit der besonderen Herausforderung konfrontiert, die strengen Anforderungen der DSGVO einzuhalten. Dies kann bei der Nutzung von Cloud-Services außerhalb der EU kompliziert werden. In Branchen wie der Finanz-, Gesundheits- oder Rüstungsindustrie sind aufgrund branchenspezifischer Compliance-Vorgaben oft lokale Datenhaltungen erforderlich.

Die Performance ist ein weiterer gängiger Grund, warum Unternehmen wieder zu On-Premises wechseln. Große Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten, ist immer eine Herausforderung. Viele Unternehmen stellen fest, dass ihre Cloud-Infrastruktur in Bezug auf Leistung und Geschwindigkeit nicht mithalten kann. 55 Prozent der Befragten in der Cloudera-Studie gaben an, dass Performanceprobleme sie dazu veranlassten, Workloads aus der Cloud in ihr eigenes Rechenzentrum zurückzuführen.

Hybride Strategien als beliebte Alternative

Die meisten Unternehmen setzen nicht auf eine komplette Abkehr von der Cloud, sondern auf hybride Lösungen. Diese ermöglichen es, je nach Anwendungsfall gezielt zu entscheiden: Die Cloud bietet Flexibilität und Skalierbarkeit für variable Workloads, während kritische Anwendungen aus Kosten- oder Sicherheitsgründen im eigenen Rechenzentrum bleiben.

Professionelle Beratung für optimale Entscheidungen

Mit dem Infrastructure Strategy Workshop unterstützen wir bei Soft & Cloud gemeinsam mit unserem Partner Medialine mittelständische bis große Unternehmen dabei, ihre IT-Infrastruktur strategisch zu hinterfragen.

Unsere Experten analysieren die bestehende Microsoft Cloud-Nutzung sowie die gesamte IT-Infrastruktur, um potenziell repatrierbare Workloads und damit verbundenes Einsparpotenzial zu identifizieren. Ein wirtschaftlicher und technischer Vergleich von Cloud-Services und Repatriation zeigt gezielt Optimierungs- und Kostensenkungsmöglichkeiten auf. Aufbauend auf relevanten Use Cases entsteht ein technisches Migrationskonzept inklusive Architekturempfehlung und Projektplan – mit dem Ziel, die Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren.

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