IAA Mobility 2035 VW-Konzern steckt bis zu eine Milliarde Euro in KI

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Auf der IAA Mobility 2025 in München hat der Volkswagen-Konzern angekündigt, bis 2030 bis zu eine Milliarde Euro in Künstliche Intelligenz zu stecken. KI solle in Fahrzeugentwicklung, industrielle Anwendungen und IT-Systeme integriert werden.

VW hat auf der IAA Mobility in München angekündigt, bis zu 1 Milliarde Euro in KI zu investieren.(Bild:  FROMMEL fotodesign)
VW hat auf der IAA Mobility in München angekündigt, bis zu 1 Milliarde Euro in KI zu investieren.
(Bild: FROMMEL fotodesign)

Der Volkswagen-Konzern will mit hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) künftig effizienter werden und Kosten einsparen. In der laufenden Budgetplanung bis 2030 wollen die Wolfsburger bis zu eine Milliarde Euro in KI-gestützte Fahrzeugentwicklung, industrielle Anwendungen und IT-Systeme stecken, wie der Dax-Konzern am Dienstag auf der Branchenmesse IAA Mobility in München ankündigte. Das Geld soll sich später auszahlen: Bis 2035 erwartet IT-Chefin Hauke Stars Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen von insgesamt bis zu vier Milliarden Euro.

„KI ist für uns der Schlüssel zu mehr Geschwindigkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit – entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Fahrzeugentwicklung bis zur Produktion“, sagte die Managerin. „Unser Ziel ist es, attraktive und innovative Fahrzeuge noch schneller zu entwickeln und für unsere Kundinnen und Kunden auf die Straße zu bringen.“ KI-Software soll sich letztlich im ganzen Unternehmen durchsetzen: „KI überall – in jedem Prozess“, sagte Stars.

KI überall – in jedem Prozess.

Hauke Stars, IT-Chefin bei VW

In der Fahrzeugentwicklung baut Volkswagen unter anderem mit dem französischen Softwarespezialisten Dassault Systèmes eine KI-gestützte Entwicklungsumgebung auf, die in allen Konzernmarken und in allen Regionen zum Einsatz kommen soll. Virtuelle Tests und Simulationen sollen die Ingenieure und Ingenieurinnen unterstützen und die Entwicklung beschleunigen. Den Produktentwicklungsprozess wollen die Konzernmarken auf 36 Monate oder weniger verkürzen und ihn damit im Vergleich zu heute um mindestens rund ein Jahr straffen.

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