Eine Milliarde Umsatz mit Auto, E-Health, Smart Grids und Mediendistribution Telekom will mit intelligenten Netzlösungen Wachstum schüren

Redakteur: Sarah Gandorfer

Festnetz- und Mobilfunktelefonie bringen sinkende Einnahmen. Deshalb sucht die Telekom neue Betätigungsfelder in den Bereichen Auto, E-Health, Smart Grids und Mediendistribution.

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Die Deutsche Telekom will vom einfachen Telco zum Telco Plus werden. Dazu hat sich der Konzern bereits vier potenzielle Wachstumsfelder ausgeguckt. Diese Hoffnungsträger sollen bis zum Jahr 2015 rund eine Milliarde Euro erwirtschaften. Für drei davon stellte Telekom-Chef René Obermann die neuen Manager vor. Ein Vierter wird noch gesucht. Die vier Abteilungen kümmern sich um die Bereiche Auto, Gesundheit, Strom und Medien.

„Mit intelligenten Netzen und innovativen Internetlösungen wollen wir die Digitalisierung als Chance für nachhaltiges Wachstum nutzen. Die neuen Leiter der Konzern-Geschäftsfelder sind aufgrund ihrer fachlichen und persönlichen Erfahrung die besten Treiber für diese wichtigen Zukunftsmärkte“, sagte Obermann bei der Vorstellung der Manager in Bonn.

Flottenmanagement für MAN

Den Bereich Auto leitet Horst Leonberger, der zuvor bereits im Konzern die Großkunden Daimler-Chrysler Group sowie Volkswagen betreute. Dabei setzt das Telekommunikationsunternehmen auf Lösungen für sicheres und effizientes Autofahren, eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Flottensteuerung und Möglichkeiten für vernetzte Elektroautos. Bei 350 Millionen Fahrzeugen allein in Europa sieht die Telekom in diesem Feld erhebliches Marktpotenzial.

Ein erstes Projekt läuft mit MAN, deren Laster künftig mit einem speziellen Telematik-System ausgestattet werden.

Mit E-Health sparen

Der demografische Wandel stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Um den Spagat zwischen zunehmendem Bedarf an Gesundheitsleistungen und engem Budgets leisten zu können, muss die Branche auf den vermehrten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie setzen. Diesen Bereich E-Health verantwortet Obermanns langjähriger Büroleiter Axel Wehmeier.

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